Während der Corona-Krise hat die Kirche erlebt, wie wichtig es ist, das Evangelium auf ungewohnten Wegen zu verkünden. In unserem Seelsorgeverband haben wir uns dieser Aufgabe gestellt, indem wir durch Livestreamings, Lern-Apps und Artikel auf unserer Homepage und unserem Pfarrblatt den Menschen die frohe Botschaft verkündet haben. Es ist ein Fehlgedanke zu glauben, dass nachdem nun öffentliche Messfeiern wieder erlaubt sind, alles zum „Courant normal“ zurückkehren darf. Es ist bereits das Anliegen des früheren Bischofs Kurt Koch gewesen, den Glauben auf verschiedene Weisen in die Welt zu tragen. Nicht umsonst trägt auch das Dokument mit den Leitsätzen zum Pastoralen Entwicklungsplanes (PEP) den Titel „Den Glauben ins Spiel bringen.“ Die Verkündigung darf nicht nur in der Homilie durch die Auslegung des Wort Gottes für die anwesenden Messbesucher stattfinden, sondern an verschiedenen Orten wirksam sein. Das Evangelium muss, wie es Papst Franziskus sagt, auf die Strassen und auch an die Ränder der Gesellschaft getragen werden. Wir werden uns in unserem Seelsorgeverband weiterhin bemühen, diesem Ideal nachzukommen.



