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Online Religionsunterricht | Beiträge der Sechsklässler

Zu Eucharistiefeier-Livestream vom 19. April 2020 auf kathkirchegetu.ch…in der Predigt ging dann um den Apostel Thomas, auch genannt „ungläubiger Thomas“. Interessant war, dass der Priester erzählte, dass wegen dem Apostel Thomas, das Christentum nach Indien kam, genauer nach Kerala in Südindien. Der Priester stammt selber aus Indien. Das Christentum kam also rund 200 Jahre früher nach Indien als in die Schweiz.
Das Evangelium erzählt davon,wie Thomas erst gezweifelt hat, ob Jesus wirklich auferstanden sei. Er glaube erst, wenn er dies mit eigenen Augen gesehen hätte
Erst durch Jesus, hat Thomas seinen Unglauben loslassen können.
Pfr. Francis erwähnte das Buch „der kleine Prinz“. Darin ist ein berühmter Spruch: „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar“.
Dieser Spruch habe ich das erste Mal bei der Vorbereitung meiner Erstkommunion (mit P. Adam) gehört. Auf dem „Holz-Auge“, das wir für diese Feier gestalten durften, hat mir mein Vater diesen Spruch darauf geschrieben.
Damit ist gemeint, dass vieles nicht nur durch Beweise, also mit den Augen sehen, zu erfahren ist, sondern auch mit dem Herzen.
Wie in der Predigt zu hören war, ist der Glaube das Auge des Herzens.
Diese Weisheit möchte ich viel mehr leben. Bereits mit meinen Haustieren, meiner Katze und meinen Hund, die nicht sprechen können, kann ich ihnen zuhören was sie mir mitteilen möchten. Dies kann ich eigentlich nur, wenn ich in mein Herz höre, tun.
Aber auch mit meiner Familie, will ich mehr auf mein Herz hören. Wenn z. B. mein Bruder mit mir einen Streit anfangen will, kann ich zuerst auf mein Herz hören, was er eigentlich damit will. Oft ist es nicht das, was er mir sagt, was ihn stört, sondern etwas ganz anderes.
Dies kann ich jedoch nur erfahren, wenn ich auf das Herz höre.
Und in der aktuellen Zeit ist es gerade schön, den Glauben zu haben. Ich bin nicht wie andere verunsichert über die Zukunft. Auch wenn ich und alle anderen nicht wissen, wie unser alltägliches Leben weiter geht, bleibe ich im Vertrauen. Ich glaube das hat mit dem Glauben zu tun. Der Glaube der der Zugang zum Herzen ist. Und dieses mir die Zuversicht gibt, dass meiner Familie und mir nichts Schlimmes passieren kann macht mich ruhig und gelassen. Ich bin sogar glücklich. Ich geniesse es sogar momentan, denn meine Familie ist anstatt bei der Arbeit oder in der Schule, Zuhause ☺.

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