Am Samstag, 1. Oktober, wird Pfarrer Andreas Gschwind die Messe in Turgi lesen (um 17.30 Uhr) und anschliessend sein neues Buch vorstellen (ca. 18.15 Uhr). Pfarrer Andreas Gschwind ist ein Priester, der uns sehr gefällt. Man kann ihn nicht in dieses gängige, jedoch in die Irre führende Schema konservativ / progressiv pressen. Er ist ein Kritiker der Pastoralräume, weil er sieht, dass die Pastoralräume der Ideologie der Volkskirche nachtrauern, die schon lange im Sterben liegt. Die Zukunft der Kirche liegt nicht in überdimensionierten Strukturen, welche den Glauben an Jesus Christus und die Sakramente ersticken, sondern in kleinen Gemeinschaften. Er wird sein Buch vorstellen, in welchem er auch Ideen entwickelt hat, wie die Zukunft der Kirche aussehen könnte.
Es wäre schön, wenn einige von Euch kommen könnten, um mit Pfarrer Gschwind an diesen Ideen weiterzudenken. Es muss uns allen klar sein, dass die Volkskirche, wie sie über Jahrzehnte existierte, bald ein Ende finden wird. Aber es liegt in unserer Verantwortung, etwas Neues daraus entstehen zu lassen. Neu nicht in dem Sinne, dass die Dogmen und die Morallehre neu geschrieben werden, sondern dass die Strukturen so gestaltet werden, dass „der Glaube ins Spiel gebracht wird“, so wie es Kardinal Kurt Koch ursprünglich für die Pastoralräume wollte.



