Bischofsvikar Koledoye und der Präsident der Landeskirche, Luc Humbel, tun nichts, um die Heilige Messe in Gebenstorf und Turgi zu fördern. Seitdem beide die Kirchgemeinde führen, wurde das Angebot an Eucharistiefeiern massiv eingeschränkt. Dafür werden Gelder für völlig unsinnige Dinge ausgegeben. In Turgi wurde der Parkplatz wie in einem Kindergarten bemalt. Jeder Betrachter muss das Gefühl haben, dass das Bistum und die Landeskirche seine Mitglieder bzw. Gläubigen als infantil betrachtet. Dies passt auch zur Theologie, die in den meisten Pfarreien vertreten wird. Vor allem ist es traurig, dass die Steuergelder nicht für Pfarreiangebote genutzt werden, sondern dafür, Aufträge zu vergeben und damit Verdienstmöglichkeiten zu schaffen. Es ist das traurige Eingeständnis des Bischofsvikars und des Präsidenten der Landeskirche, dass man nicht in der Lage ist, das Glaubensleben zu fördern, sondern die Kirche als Arbeitgeber bzw. Auftragsgeber in Szene setzen will. Dabei hätte gerade in dieser schwierigen Zeit die Kirche den Auftrag, den Menschen das Licht des Evangeliums näherzubringen. Ein Trost bleibt: Der Kanton Aargau ist der Kanton mit den prozentual meisten Kirchenaustritten. Bald werden die Steuergelder nicht mehr reichen, um solchen Unsinn wie diese Parkplatzbemalung zu finanzieren.



