Am Freitag ereignete sich in der Nähe von Schüpfen, Schweiz, ein schwerer Unfall zwischen einem Zug und einem Auto, bei dem ein 71-jähriger Mann aus dem Kanton Bern tragisch ums Leben kam. Der Vorfall ereignete sich gegen 11:20 Uhr, als das Fahrzeug aus bisher ungeklärten Gründen auf die Bahngleise geriet.
Der Zug, der von Schüpfen in Richtung Suberg unterwegs war, erfasste das Auto auf Höhe Bundkofen. Trotz sofort eingeleiteter Notbremsung kam der Zug erst nach etwa 200 Metern zum Stillstand. Die Passagiere des Zuges blieben glücklicherweise unverletzt und wurden in Bussen zu ihrem Ziel weitergebracht. Die betroffene Zugstrecke musste bis in den späten Nachmittag gesperrt bleiben.
Die Kantonspolizei Bern, unterstützt von mehreren Feuerwehreinheiten und Rettungsteams, leitete die Bergungsarbeiten und Ermittlungen. Auch Mitarbeitende der SBB waren vor Ort, um die Lage zu koordinieren. Die Polizei hat die Leitung der Untersuchungen an die regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura Seeland übergeben, um die Ursachen des Unfalls zu klären.
Bahnlinien zwischen Bern und Biel waren aufgrund des Unfalls mehrere Stunden unterbrochen, was zu erheblichen Einschränkungen im Zugverkehr führte. Ein Sprecher der BLS betonte, dass die Lokführer in solchen Fällen umgehend von spezialisierten Teams unterstützt werden, um die psychische Belastung zu bewältigen. Die betroffenen Bahnlinien konnten erst gegen 16:30 Uhr wieder in Betrieb genommen werden.



