Am Podium Wasserschloss am 8.11 sprachen Oswald Grübel und Ueli Mäder über die «Macht des Geldes». Nach der Veranstaltung aus der Reihe «Von Mächtigen und weniger Mächtigen in unserem Land» blieben beim Publikum viele Fragen offen. Ohne Geld kommt man nicht in die Politik.» Aus einem ehemals tragenden, liberal-politischen System habe sich die Schweiz einer neuen Art von Gläubigkeit zugewandt: «Das Geld geht dahin, wo es sich noch mehr vermehrt. Das Gleichgewicht zwischen Politik und Wirtschaft wird dadurch gefährdet, und darunter leiden die demokratischen Prozesse.»
«Keiner will gleich sein. Wir haben das in den Genen. Dazu gibt es ein gutes Beispiel in der Bibel: das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg.» Die Sozialsysteme der nordischen Staaten hätten lange Zeit als zukunftsweisend gegolten, aber: «Jeder, der’s da geschafft hat, wohnt heute hier in der Schweiz. Bei Steuern über 50 Prozent macht keiner mehr mit.» Hier weiterlesen



