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Das Verwaltungsgericht gab Pater Adam recht. Die Landeskirche Aargau handelte missbräuchlich.

Die endgültigen Urteile über Rechtmässigkeit im Entlassungfall gehören in der Schweiz allein der Schweizer Gerichten, auch wenn manipulierte Infos täglich ins Netz gestellt werden. Ernsthaft wird dann, wenn ein Thema als Verleumdungsaktion betrieben wird. Bedeutungslos für die Landeskirche bleibt nach wie vor, was sie voreilig gemacht hat. Dies wurde inzwischen verurteilt. Die anderen „spezifischen“ Instanzen, welche nebenbei über die zur Entlassung führende Mittel entscheiden, haben keine Relevanz mehr. Es bleibt lediglich die Frage der Entschädigung für missbrächliche Kündigung noch offen.
Am 6. Dezember hat das Verwaltungsgericht entschieden, dass die Kündigung der Landeskirche Aargau unter der Leitung von Luc Humbel rechtswidrig war. Anders als es die Medienmitteilung von Luc Humbel, dem Präsidenten der Landeskirche Aargau, suggeriert, stellt das Verwaltungsgericht ganz klar fest, dass das Handeln der Landeskirche geltendes Recht gebrochen hat. Die Landeskirche ist ihrer Aufsichtsfunktion nicht nachgekommen, hat die Rechte einer Kirchgemeinde gebrochen und ohne ausreichende Gründe einen Priester willkürlich entlassen. Die Tatsache, dass Luc Humbel selbst Anwalt ist, legt die Vermutung nahe, dass er bewusst Recht gebrochen hat, um seine ideologischen Ziele – eine priesterlose Kirche – zu verfolgen. Dies ermöglicht eine Strafverfolgung wegen Amtsmissbrauch, der von Luc Humbel hier offensichtlich begangen wurde. Wir alle hoffen, dass Luc Humbel seiner Verantwortung nachkommt und von seinem Amt als Präsident der Landeskirche zurücktritt.

Da es eine Aufarbeitung dieser Missbrauchsfälle braucht, die zwar von Luc Humbel begangen, jedoch auch von anderen Mitgliedern der Landeskirche (hier ist vor allem Olivier Dinichert, der Vizepräsident der Landeskirche, zu nennen) gedeckt wurden, wird hier das ganze Urteil des Verwaltungsgerichts veröffentlicht.

Die Landeskirche hat zwei Jahre versucht, ein Urteil eines staatlichen Gerichts zu verhindern, indem der Rechtsweg extrem in die Länge gezogen wurde. Wie bei anderen Missbrauchsfällen innerhalb der Kirche ist es wichtig, dass unabhängige staatliche Instanzen Vorfälle innerhalb der Kirche untersuchen. Da es sich bei Luc Humbel und seinen Kollegen innerhalb der Landeskirche nicht um Priester handelt, ist dieser Vorfall samt Urteil auch ein grosser Schlag für all diejenigen, die Missbrauch mit der Priesterweihe verbinden. Missbrauch hat nichts mit der Priesterweihe, sondern mit dem Machtdenken geschlossener Gruppen zu tun, die denken, sie könnten ohne Rücksicht auf jede Moral handeln.

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