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Die Washington Post: Häufige Handyinfos schädigen Gehirn.

#KI #Smartphones #Sucht

(Foto: helenjank/Pixabay)

Häufige Handynutzung macht süchtig und kann sogar zu Hirnschäden führen, argumentiert die Washington Post unter Berufung auf aktuelle Forschungsergebnisse zur digitalen Umwelt. Wissenschaftlern zufolge ist die Benutzeroberfläche moderner Smartphones genauso süchtig machend wie Alkohol oder Nikotin.

„Für viele von uns ist das Kontrollieren des Handys zu einem unwillkürlichen Reflex geworden, ähnlich wie Atmen oder Blinzeln“, räumt ein amerikanisches Magazin ein. Wissenschaftler weisen jedoch darauf hin, dass ein mehr als 110-maliges Kontrollieren des Handys pro Tag auf ernsthafte gesundheitliche Probleme hindeuten kann.

Eine achtjährige Studie der Nottingham Trent University und der südkoreanischen Keimyung University zeigt, dass Millennials und jüngere Generationen ihre Handys durchschnittlich 50 bis 100 Mal am Tag entsperren, während jüngere Generationen dies höchstens 10 Mal tun.

Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Smartphones eine zwanghafte Angewohnheit des gedankenlosen Kontrollierens fördern. Wenn wir ein Gerät nicht mehr benutzen, treten innerhalb von 72 Stunden Entzugserscheinungen im Gehirn auf. Jeder vierte Amerikaner gibt zu, sein Handy ohne ersichtlichen Grund zu überprüfen, selbst wenn er mit Freunden zusammen ist.

Moderne Smartphones aktivieren dieselben Belohnungszentren im Gehirn wie Alkohol oder Nikotin und erzeugen so ein ähnliches Suchtpotenzial. Das ständige Bedürfnis nach ständiger Erreichbarkeit beeinflusst die Körperchemie und führt zur Ausschüttung von Substanzen wie Cortisol, dem Stresshormon. Die Folge sind Überstimulation, Konzentrationsschwierigkeiten und Gedächtnisprobleme.  

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