Wir alle wissen, wie hektisch und stressig der Advent und das Weihnachtsfest selbst sein können. Manchmal verlieren wir auch aus den Augen, was wir da eigentlich feiern: die Geburt Jesu Christi. Damit Weihnachten wirklich ein Neuanfang mit uns selber und mit Jesus Christus werden kann, hält die Kirche für uns zwei grossartige Weihnachtsgeschenke bereit: die Eucharistie und das Sakrament der Versöhnung. Nutzen wir die Gelegenheit und legen wir eine gute Beichte ab. Wenn uns das schwer fällt, gehen wir zusammen mit einem Freund zur Beichte oder vereinbaren wir einen Gesprächstermin mit einem Priester, aus dem dann ein Beichtgespräch werden kann. Weihnachten kann unser Herz nur dann wirklich hell und rein machen, wenn wir Christus herein lassen. Und am Besten gelingt dies, wenn wir mit Jesus Christus – in der Person des Priesters – ins Gespräch kommen, ihm unsere Unzulänglichkeiten bekennen und einen neuen Anfang wagen. Dann kann Christus wirklich in unseren Herzen neu geboren werden.
Beichtzeiten im Dezember
Jeden Samstag wird die Beichte regelmässig vor der Vorabendmesse in Turgi angeboten.
Samstags, 16.45h-17.15h
ansonsten…
Kath. Kirche in Turgi
1.12, 8.12, 15.12, 22. Dezember 2020,
18.25 Uhr – 21.00 Uhr Beichtgelegenheit
19.12.2020, 17.30h, – Eucharistiefeier mit Beichtspiegel
31. Dezember 2020, 21.00 Uhr – 22.00 Uhr Beichtgelegenheit
Kath. Kirche in Gebenstorf
Jeden dritten Samstag im Monat ab 10.00h, Pfarrer Wildhaber
20. Dezember 2020, 9.00 Uhr und 10.30 Uhr – Eucharistiefeier mit Beichtspiegel
Weitere Gedanken zur Beichte
Was die Meisten unter den Namen Beichte kennen, nennen wir seit längerer Zeit „Sakrament der Versöhnung“. Zwar geht es im Grundsatz weiterhin um das gleiche – aber der neue Name ändert die Blickrichtung: vom Rückblick auf die gemachten Fehler zum Ausblick auf eine versöhnte Zukunft: versöhnt mit sich selbst, den Mitmenschen und Gott. Rückblickend soll erkannt und anerkannt werden, was nicht gut war, und ausblickend soll nach Möglichkeiten der Veränderung und Wiedergutmachung gesucht werden. Ein Sakrament Sakramente sind Zeichen der Gnade Gottes, die ein an sich unsichtbares Geschehen verdeutlichen wollen, nämlich das Wirken Gottes. Beim Sakrament der Versöhnung ist es die Lossprechung: „Deine Sünden sind Dir vergeben. Geh in Frieden“ Darin steckt das Entscheidende: Wir müssen die Belastung durch unsere Fehler nicht mit uns schleppen. Wir müssen sie nicht verstecken und verheimlichen. Der Priester spricht und das Sakrament geschieht: „Ich spreche dich los von deinen Sünden im Namen des Vaters und des Sohne und des Heiligen Geistes.“ Ein afrikanisches Sprichwort besagt: „Das Wort, das dir hilft, kannst du dir nicht selber sagen“. Im Sakrament der Versöhnung schickt dir Gott einen Bruder, um dir die Vergebung zu bringen, die Gewissheit der Vergebung, im Namen der Kirche.“ – so Papst Franziskus. Und in einer anderen Ansprache sagt er: „Die Beichte ist also keine Sitzung in einer Folterkammer, sondern sie ist ein Fest.“



