Die theologisch begründete Kritik am Synodalen Prozess wächst. Beispielhaft dafür steht auch der römisch-katholische Klartext, den der Augsburger Bischof Dr. Bertram Meier in einer Predigt und in einem Interview mit Radio Horeb gesprochen hat. Eindringlich warnt er vor nationalen Sonderwegen. Was Bischof Meier prägnant, leidenschaftlich und eindeutig benennt, würde zu weiteren Spaltungsprozessen wie zur Abwendung von Christus und seiner Kirche führen. Der Bischof von Augsburg schlägt einen bewärten Weg vor. „Bleibt ganz fest mit Christus verbunden, und ihr werdet den wahren und vollen Sinn eurer Existenz finden! Sucht den Herrn mit all euren Kräften und liebt ihn über alles andere. Jesus soll der Mittelpunkt eurer Interessen und Pläne sein! Das Gebet, das Hören auf Gottes Wort, das Schweigen und die Betrachtung sowie der beständige Empfang der heiligen Sakramente werden euch zu wahren Freunden Jesu machen und zu unerschrockenen Aposteln seiner Frohen Botschaft.“ (aus: Ansprache des heiligen Johannes Paul II. vom 16. Mai 2003)



