„Eine Kultur der Teilnahme und der Teilhabe pflegen – das ist synodal.“ Bischof von Augsburg spricht in einem Interview vom globalen Charakter der katholischen Kirche: „Katholisch heisst global weltumspannend…Ich kann nicht katholisch sein, aber letztendlich landeskirchlich unterwegs sein wollen. Wir sind in die katholische Kirche hinein getauft, und deshalb glaube ich, ist es selbstverständlich, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.“ „Also meine Sorge besteht darin, dass, während der Papst einen geistlichen Weg wünscht, wir sehr, sehr stark auf Mehrheitsbildungen (z.B. Umfragen der Meinungsforscher bzw. Meinungsinstitute) aus sind und jetzt eigentlich durchaus mit Lobbyarbeit, auch mit medialem Druck versuchen, eine Agenda für die Kirche möglichst zeitnah durchzubringen, um dann Themen zu setzen in Rom“. Auch beim Staat gebe es klare „konstitutive Elemente“. „Ich kann auch nicht die Verfassung so einfach ändern, selbst in der Politik nicht. Und was für den Staat gilt, trifft umso mehr auf die katholische Kirche zu, die ja nicht nur eine menschliche Organisation ist, sondern gegründet wurde von keinem geringeren als Jesus Christus selbst, der auch bis heute Herr im Haus seiner Kirche sein und bleiben sollte.“ „Die Kirche ist ihrem Wesen nach synodal“,- Synodus bedeutet, gemeinsam unterwegs zu sein.“



