Kleriker als Sündenböcke, Laien-Täter werden geschont und geschützt.
In den Medien wird diese objektive Täterverteilung völlig verzerrt dargestellt. Es werden hauptsächlich kirchliche Täter in den medialen Skandalfokus gerückt und von denen wiederum ausschliesslich Kleriker. Übergriffige „Laien und Laiinnen“ im Kirchendienst werden von den Medien geschont und geschützt. Das nennt man gewöhnlich Vertuschung.
Die Medien machen Kirche und Klerus zum Sündenbock, dem man alle Schuld der gesellschaftlichen „Kinderschutzkatastrophe“ auflädt.
Der Synodale Weg in Deutschlad sowie der Synodale Prozess in der Schweiz liessen sich von Anfang an von dieser Welle der medialen Verzerrung und Vertuschung treiben. Insbesondere pflegt man das Sündenbocksyndrom gegen den Klerus. Die führenden BK-Bischöfe und die mehrheitliche Laiensynode bzw. Landeskirchen sind in stillschweigender Vereinbarung darin übereingekommen, die Hunderttausenden übergriffigen Laien in und ausserhalb des Kirchendienstes von jeglicher Anklage auszusparen. In den Texten und den Redebeiträgen der „Synodalen“ soll alle Missbrauchsschuld allein den Klerikern aufgebürdet werden. Wegen vier Prozent übergriffiger Geistlicher wird der gesamte Klerus in Haftung genommen. Unter dem Generalverdacht des Klerikalismus verfolgt man die Agenda, das kirchlich-hierarchische Leitungsgefüge abzubauen. Im Besonderen soll die von der bischöflichen Lehr- und Leitungsvollmacht abgeleitete Amtsautorität der Priester aufgehoben werden zugunsten der laikalen Partizipation an kirchlicher Macht. Dadurch soll das Amtspriestertum entmachtet werden, um Einfluss und Macht der vermeintlich ‚unbelasteten‘ Laien zu erhöhen. Der Angriff auf das sakramentale Priestertum zugunsten der Laisierung der katholischen Kirche ist das Programm des Synodalen Irrwegs.



