Nachdem der synodale Weg in Deutschland praktisch gescheitert war, zog die liberale Minderheit der katholischen Kirche daraus ihre Lehre und forderte den Papst auf, den gesamten kirchlichen synodalen Prozess zu stoppen oder zumindest zu verlängern, um der angeblich drohenden Niederlage zu verhindern und die zerstörerische „Reformzeit der Kirche“ noch auszunutzen und ihre Position der Verwirrung zu stärken. An der Spitze steht der Bischof von Basel, dessen Rücktritt erwartet wird, wie aus Vatikankreisen immer lauter zu hören ist. Felix Gmür ist Bischof von Basel und Präsident der Schweizerischen Bischofskonferenz. Er kommentierte den neuen Zeitplan des synodalen Prozesses: Statt 2023 werde dieser bis 2024 andauern. Die vom Papst gewünschte Verlängerung der Beratungen beruhe nach Angaben des Synodalsekretariats auf dem Wunsch nicht nur der Synodenmitglieder Bischöfe, sondern „die ganze Kirche“, um an dem Beratungsprozess teilzunehmen. War es bis jetz nicht die “ ganze Kirche“ beteiligt? Ein kompletter Unsinn. Schweizer Kirche hat Milionen von Schweizer Franken investiert, den Prozess als Umfragestatistik zu manipullieren. Gemäss dem Evangelium heisst es aber doch: Wenn ein Stärkerer auf dich zukommt, sende deine Boten, um Frieden zu schliessen, bevor dein Gegner noch weit weg ist…Es muss erst aber ein Verlängerungsspiel abgewartet werden…



