Rom sagt Nein zu einer Einrichtung eines „Synodalen Rates“ in Deutschland und de facto verbietet den „Synodalen Weg“ in Deutschland. Dies geht aus einem am 23. januar 2023 veröffentlichten Brief der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) hervor. In dem Schreiben aus Rom vom 16. Januar wird klar festgehalten, dass weder der „Synodale Weg“ noch eine nationale Bischofskonferenz befugt seien, ein derartiges Gremium einzurichten.
Ausserdem wird klargestellt, dass deutsche Bischöfe nicht zur Teilnahme an dem „Synodalen Ausschuss“ verpflichtet seien. Das Schreiben wurde von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und den Kurienkardinälen Luis Ladaria und Marc Ouellet unterzeichnet und ist von Papst Franziskus approbiert. Die DBK teilte auch mit, dass die Bischöfe von Köln, Eichstätt, Augsburg, Passau und Regensburg sich vor 21. Dezember in der Causa an Rom gewandt hatten.
Bätzing, der Vorsitzender der DBK beklagt eigens, dass der Vatikan spürbar wenig Gesprächsinteresse über den Synodalen Weg zeigt – möglicherweise handelt es sich hier sogar um aktives Blockieren der sogenannten „Gesprächsangebote“ der DBK. Ausserdem formuliert Bätzing, dass der Heilige Stuhl im „Synodalen Weg“ die Gefahr einer Schwächung des bischöflichen Amtes sehe. Bätzing behauptet dann engegen allem Augenschein, dass er selbst die „synodale Beratung geradezu als eine Stärkung dieses Amtes“ erlebe. Ganz passend ist dies in der Bibel formuliert:: „Er( – Teufel) hat ihre Augen verblendet und ihr Herz verstockt, dass sie mit den Augen nicht sehen noch mit dem Herzen vernehmen und sich bekehren“( Apostelgeschichte 28,26) sowie „Ihr habt Augen und sehet nicht, Ohren und hört nicht, und denkt nicht daran“ (Markusevangelium 8.18).



