Der Krieg ist für das ukrainische Volk ein Kreuzweg ähnlich wie die Passion Christi: Diesen Vergleich zieht eine Gedenkstunde, mit der die ukrainische Caritas-Spes an die Invasion Russlands vor einem Jahr erinnert. „Lehre uns, Jesus, all unsere Nöte mit Demut anzunehmen, um die Last deines eigenen Kreuzes zu erleichtern. Lehre uns, jene einzigartige Unterstützung zu finden, die dich gestärkt hat, als du dich wieder aufgerichtet hast, um dein Kreuz zu tragen“, heisst es im Einladungstext der Veranstaltung, die vom Weltcaritasverband „Caritas Internationalis“ via YouTube am 24. Februar 2023 um 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit live übertragen wird.
(Link zum Online-Livestream des Gebets: https://youtube.com/live/g7Phl17LY0M?feature=share)
Das in englischer Sprache gehaltene „Gebet der 366. Station“ sei ein Symbol für den „Schmerz und das Leid des ukrainischen Volkes“. Die Texte der 14 vorgetragenen Stationen des Gedenkens, erzählen die Geschichten von Menschen, denen im vergangenen Jahr geholfen wurde. Das Gebet am Freitagabend werde ein „Zeichen der Einheit in der Trauer“ sein sowie auch ein Zeichen der „Solidarität mit denjenigen, die unter diesem Krieg leiden“.



