Mittwoch, Oktober 28, 2026
10.3 C
Zürich

Osterfeiern (Triduum Sacrum) | ausgewählte Beiträge der Firmkandidaten | ONLINE_FIRMKURS 2020 | Seelsorgeverband BGT

Wegen der Coronakrise waren die Messen in der Kirche mit beschränkter Teilnehmerzahl möglich. Zusammen mit meiner Familie habe ich mir die Feiern zuhause angeschaut. Gründonnerstag, Karfreitag und die Osternachtfeier am Samstagabend haben wir per livestream auf kathkirchegetu.ch angesehen. Am Ostersonntag haben wir die Papstmesse aus Rom mit dem Segen „urbi et orbi“ im TV geschaut.

Gründonnerstag
Die Messe beginnt mit viel Orgelmusik. Die 1. Lesung aus dem Buch Exodus handelt davon, dass zur Ehre Gottes ein Lamm geopfert werden soll. Es ist das Paschafest der Juden und es wird genau beschrieben wie das Ritual ablaufen soll. Die 2. Lesung ist aus dem ersten Brief Paulus an die Korinther. Die Worte, die auch heute noch während der Wandlung gesprochen werden, kamen dort vor. Danach würde normalerweise die Fusswaschung beginnen. Jesus hat am Abend vor seinem Tod mit seinen Jüngern ein letztes Abendmahl gefeiert und es war damals üblich, sich vorher die staubigen Füsse zu waschen. Eigentlich war es die Aufgabe der Diener, aber an diesem Abend hat Jesus das bei seinen Jüngern gemacht und ihnen gesagt, sie sollen seinem Beispiel in Zukunft folgen. Danach haben sie zusammen gegessen und Jesus hat das Brot geteilt und den Wein mit ihnen zusammen getrunken. Das war sozusagen die erste Eucharistiefeier für uns Katholiken. Wir glauben, dass Jesus in der heiligen Messe wirklich bei uns ist. Nach dem Austeilen der Kommunion legt der Priester sich eine Stola um und bringt die Schale mit den Hostien nach hinten in die Kirche in einen kleinen Schrank. Ich habe gesehen, dass das Kreuz dahinter schon verhüllt war. Der Tabernakel hinter dem Altar bleibt offen und leer. Mir ist nicht ganz klar gewesen, wo der Unterschied zwischen Tabernakel und dem anderen Schrank liegt. (?)
Karfreitag
Der Priester legt sich vor die Stufen des Altars. Danach legt er sich das rote Gewand um. Die Kirche und der Altar sind nicht geschmückt und es brennen auch keine Kerzen. Alle Kreuze sind verhüllt. Es gibt keine Orgelmusik oder Glocken. Nach den zwei Lesungen wird die Leidensgeschichte von Jesus nach Johannes vorgelesen. In der Predigt wird gesagt, dass der Tod nicht nur Trauer bedeutet, sondern auch den Übergang zu neuem Leben. Mittelpunkt der Karfreitagsfeier sind die grossen Fürbitten und die Kreuzenthüllung in drei Schritten. Danach wird der Altar gedeckt, Kerzen angezündet und der Priester legt sich die Stola um und holt das Brot aus dem Schrank, wo er es gestern hingebracht hat. Jetzt wird auch wieder gesungen, das Lied „Oh Haupt voll Blut und Wunden“. Nach Kommunion und dem Segen ist die Messe zu Ende.
Bisher kannte ich es nur so, dass die Karfreitagsmesse ein Wortgottesdienst ohne Kommunion ist und auch nicht gesungen wird oder Kerzen brennen, weil es ja der Todestag von Jesus ist.(?) Ausserdem habe ich mich gefragt, wieso das Gewand der Priester rot ist, wenn alles andere lila verhüllt ist.(?)
Osternacht
Die Kirche ist dunkel. Die Osterkerze wird hereingetragen. Es ist das einzige Licht. Die Priester haben weisse Gewänder an. Ein Loblied wird zur Eröffnung gesungen („Dies ist die Nacht…“). Es folgen sieben Lesungen aus dem Alten Testament. Dazwischen wird ein Psalm gelesen und ein Gebet gesprochen. Die Botschaft ist, dass Jesus das Wasser des Lebens und das Licht der Welt ist.
Wir sollen Gott aus dem Dunkel ins Licht folgen. Ich finde das in der Osternacht immer besonders eindrücklich!
Als das Licht in der Kirche wieder angeht als Zeichen, dass Jesus auferstanden ist, wird das „Halleluja“ gesungen, die Orgel spielt und die Glocken läuten. Die nächste Lesung ist aus dem Neuen Testament (Paulusbrief an die Römer). Die Botschaft ist, dass der Tod keine Macht hat. Im Evangelium nach Lukas entdecken die Frauen das leere Grab. Jesus ist auferstanden!
In der Predigt geht es darum, dass wir Jesus nachfolgen sollen und die Auferstehungsbotschaft weiterverbreiten sollen. Es werden sehr viele Heilige angerufen, die für uns bitten sollen. Das Weihwasser wird gesegnet und wir erneuern unser Taufversprechen. Nach den Fürbitten folgt die Eucharistiefeier, wie wir sie jeden Sonntag feiern. Das Brot wird wieder in den Tabernakel hinter dem Alter gebracht. Zum Abschluss wird das bekannte Osterlied „Das ist der Tag, den Gott gemacht“ gesungen.
In diesen drei unterschiedlichen Messen werden die wichtigsten drei Tage in Jesus Leben zusammengefasst. Die allerwichtigste Botschaft ist, dass mit dem Tod eines Menschen nicht alles zu Ende ist. Das finde ich beruhigend. Ostern ist deshalb für mich auch immer ein Fest der Hoffnung. Ich freue mich darauf.
Allerdings war es jetzt schon eine spezielle Erfahrung, die Messen nur per livestream zu sehen. Eigentlich wäre ich als Ministrantin dabei gewesen. Zuhause ist nicht die gleiche Stimmung wie in einer Kirche. Ich finde es feierlicher, wenn man mit anderen zusammen in der Kirche ist. Aber ich bin froh, dass die Kirchegemeinden des Pfarrverbandes Gebenstorf-Turgi-Birmenstorf diese Möglichkeit angeboten haben. Die Aufnahmen so hinzukriegen war bestimmt schwierig und viel Arbeit. An dieser Stelle vielen Dank dafür!

Mir ist aufgefallen, dass am Gründonnerstag keine Leute in der Kirche gab, was an Coronavirusmassnahmen liegt. Deshalb sollten wir den Gottesdienst ja auch von zu Hause LIVE verfolgen.
Was mir sonst noch aufgefallen ist, ist das ein Pfarrer den Gottesdienst geleitet hat den ich nicht kenne.
Mir fiel auch auf, dass viele Geschichten über Jesus beim letzten Abendmahl erzählt wurde.
Was ich speziell fand ist, dass es die ganze Zeit Weihrauch hatte.
Was mir besonders aufgefallen ist, dass das Kreuz überdeckt war.

Karfreitag
Mir viel auf, dass der Pfarrer der am Anfang geredet hat zuerst, anders als gestern, ein weisses Gewand (nur Albe) mit einer roten Stola anhatte und dann einen roten Gewand (Umhang) darüber angezogen hat.
Was mir auch auffiel ist, dass der Pfarrer am Anfang etwa eine Minute auf dem Boden lag.
Mir fiel ebenfalls auf, dass keine Orgel spielte.
Es wurde viel über die Geschichte vom Tode Jesu erzählt.
Was mir auch aufgefallen ist, ist dass das grosse Kreuz immer noch überdeckt war.

Osternachtgottesdienst
Mir ist aufgefallen, dass es die ganze Zeit dunkel war.
Mir ist auch aufgefallen das die Osterkerze gebrannt hat. Am Schluss war die Kamera auf die Osterkerze gerichtet.
Was mir auch aufgefallen ist, ist das die Orgel wieder gespielt hat.
Mir ist noch aufgefallen, dass es kein Osterfeuer gegeben hat.

Ostersonntag
Morgen: Es war dunkel und es haben nur Kerzen gebrannt. Unter anderem auch die Osterkerze. Sie brannte die ganze Zeit.
Es wurde über die Auferstehung von Jesus erzählt.

Was ist mir an den Feiern aufgefallen?

Ostern 2020
Nun, da wir Ostern zuhause verbringen mussten, da die Schweiz immer noch in dieser Kriese steckt, habe ich die Feiern von zuhause aus mitverfolgt. Diese Messen sind jedoch anders, weil wir hier nicht nur das letzte Abendmahl feiern, das Jesus mit seinen Jüngern verbracht hat, sondern wir feiern ebenfalls wie er nach seinem Tod auferstanden ist und die Menschen von ihren Sünden erlöst hat.

Gründonnerstag
Am Gründonnerstag feiern wir das letzte Abendmahl. Jedoch ist dies ein ganz spezielles Mahl, da es der erste Tag des «Osterwochenende» (Triduum Sacrum) ist.

Karfreitag
Der Gründonnerstag wird gefolgt vom Karfreitag wo Jesus verraten und gekreuzigt wird. Da Jesus nun eigentlich tot wäre, werden in der Kirche alle Kreuze mit violetten Tüchern abgedeckt, die Kerzen werden ausgelöscht und die Hostien werden aus dem Tabernakel geholt und in einem anderen Schrank versorgt. Es wird auch keine Musik gespielt. Der wahrscheinlich grösste Unterschied zu einer sonstigen Eucharistiefeier ist, dass keine Kommunion verteilt wird. An diesem Tag hat sich in meiner Familie eine Tradition entwickelt. Jedes Jahr gehen wir nach Einsiedeln in die Kathedrale und jedes Jahr könnte ich stundenlang all die Details in diesem Kunstwerk betrachten. Doch dieses Jahr konnten wir leider auf Grund des Coronavirus nicht gehen, was diese Feiertage für mich etwas vernebelt hat.

Die Osternacht/ Ostern
Am Sonntag feiert man die Auferstehung von Jesus. In der Kirche wo am Karfreitag Dunkelheit herrschte werden jetzt wieder die Lichter und Kerzen angezündet. Es werden mehrere Lesungen vorgelesen und wie üblich erhält man die Kommunion. Zum Abschluss wird ein Gloria (=Osterlied) gesungen.

Das Triduum Sacrum
Gründonnerstag
Für den Gründonnerstag gibt es verschiedene Bezeichnungen. Er wird deshalb auch Palmdonnerstag, Hoher Donnerstag oder weisser Donnerstag genannt. Am Gründonnerstag wird das letzte Abendmahl gefeiert.

Mit dem Gründonnerstag beginnt das Triduum Sacrum. Das Triduum Sacrum ist die dreitägige Leidensgeschichte Jesu.

Speziell ist, dass in der Messe der Altar abgeräumt und bis zur Osternachtsmesse nicht wiederaufgebaut wird. Speziell ist auch, dass die Glocken sowie die Orgel bis zur Osterliturgie am Sonntag nicht wieder läuten.

Karfreitag
Der Karfreitag ist mit Ostern einer der wichtigsten Feiertage. In der Hl. Messe wird die Passionsgeschichte gelesen. Später werden auch noch die grossen Führbitten gehalten. Nach den Fürbitten findet die Kreuzenthüllung statt. Der Priester singt dabei dreimal: „Seht das Kreuz, an dem der Herr gehangen, das Heil der Welt“ und Alle antworten: „Kommt lasset uns anbeten.“

Osternacht

Die Osternacht ist der Höhepunkt der drei österlichen Tage.
In der Osternacht werden sieben Lesungen vorgelesen jeweils mit einem gesungenen Psalm dazwischen. Während dem Gloria werden die Altarkerzen wieder angezündet und die Orgel als auch die Glocken spielen wieder. Vor dem Evangelium wird seit dem Aschermittwoch erstmals wieder das Halleluja gesungen.

Triduum Sacrum? Einleitung:
Zwischen dem letzten Abendmahl und der Auferstehung Jesus gibt es drei besondere kirchliche Feiertage. Sie führen uns zur Auferstehung Jesus. Die drei Tage nennt man Hoher Donnerstag, Karfreitag, Karsamstag. Besonders an ihnen ist der Messablauf, der sich in einigem vom normalen Messablauf unterscheidet.
Hoher Donnerstag:
Besonders am Hohen Donnerstag ist, dass die Monstranz mit dem Allerheiligen in einen separaten Tabernakel überführt wird, der Altar wird abgeräumt, das letzte mal wird die Wandlung von Brot und Wein zelebriert und die Glocken läuten das letzte mal. An diesem Tag feierte Jesus mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl und wusste, dass ein Jünger, Judas Iskariot, ihn verraten würde. Danach ging er zum Ölberg um zu beten. Der Hohe Donnerstag endet mit der Festnahme und der Verurteilung Jesus.
Karfreitag:
Besonders am Karfreitag ist, dass es keine Wandlung von Brot und Wein gibt, es gibt eine Kreuzverehrung, die Glocken läuten nicht, die Passionsgeschichte wird vorgelesen und es gibt die grossen Fürbitten. An diesem Tag wurde Jesus gekreuzigt und weil die Juden am Paschafest keine Toten am Kreuz haben wollten, stach man Jesus um sicher zu gehen, dass er tot war, mit einer Lanze in die rechte Seite. Dann nahm man ihn vom Kreuz runter, band ihn in Leinenbinden ein und brachte ihn ins Grab.
Karsamstag oder Osternacht
Besonders bei diesem Messablauf ist, dass es eine Tauferneuerug gibt, sieben Lesungen gelesen werden, das Brot und der Wein wieder gewandelt werden, die Glocken wieder läuten, die Speisen gesegnet werden und das Osterfeuer und die Osterkerze angezündet werden. In der Nacht vom Karsamstag auf Sonntag ist Jesus nach drei Tagen von den Toten Auferstanden und viele, die nicht geglaubt haben, dass er der Sohn Gottes ist, sind zum Glauben gekommen.
Schluss:
Was sich alle drei Tage vom normalen Messablauf unterscheidet, ist, dass alle Liturgien etwas länger gehen als die normalen Liturgien. Wir haben die Feiern der Heiligen drei Tage über zwei Livestreams geschaut.

Die heiligen drei Ostertage
Gründonnerstag:

An ihm gedenken die Christen das letzte Abendmahl Jesu mit den zwölf Aposteln, am Vorabend seiner Kreuzigung. Dabei wird viel Wert auf die Eucharistiefeier gelegt. Speziell an diesem Gottesdienst ist, dass er sehr ausführlich und auch aufwendig gestalten wird. Der Gottesdienst war daher auch sehr spannend
und unterscheidet sich von den anderen.
Karfreitag:
An diesem Tag wurde Jesus gekreuzigt. Somit gedenkt man an
diesem Gottesdienst das Leiden Jesus. Während diesem
Gottesdienst werden rote Gewänder (Blut-Farbe) getragen und der Altar ist
nicht geschmückt. Das Kreuz ist ebenfalls mit einem Tuch
verdeckt und wird am Ende des Gottesdienstes in 3 Schritten
entfernt. Ausserdem bietet dieser Gottesdienst eine gute
Möglichkeit für die Toten zu beten. Mir ist bei
diesem Gottesdienst aufgefallen, dass die Stimmung, anders als
bei den anderen Gottesdiensten, eher traurig und gedämpft
erscheint. Natürlich auch nachvollziehbar.
Osternacht/ Ostermorgen:
Die Osternachtsmesse erfolgt fast im Dunkeln, nur eine grosse
Kerze brennt. Die Osternacht dauert meistens mehrere Stunden
und sie ist der Höhepunkt der Österlichen Tage. Ein Tag später,
also am Ostersonntag, werden die Lichter wieder angemacht und
man feiert die Auferstehung Jesu. Es ist auch die
Fastenzeit beendet und sie bietet eine gute Gelegenheit mit seiner Familie
die Auferstehung zu feiern und den alten Traditionen
nachzugehen.

Ich habe aufgeschrieben, was die Osterfeiern so besonders macht. Die Nachfolgenden Informationen habe ich aus dem Gottesdienst, denn es gab aber ich habe auch noch recherchiert, damit ich auch keine falschen Informationen aufschreibe. Man hat dann, ja 3 Gottesdienste an drei Tagen doch die Gottesdienste werden alle als einer angesehen.
Der Ablauf sieht ungefähr so:
Am ersten Tag also am Gründonnerstag feiern wir das Abendmahl. Zwischen 16 und 20 Uhr fängt er an. Bei uns war er um 19:00.
Am 2. Tag also am Karfreitag gibt es den 2. Teil von dem Gottesdienst. Um 15:00 fängt er an, da um diese Zeit Jesus starb.
Am Karsamstag kommt der 3. Teil. An diesem Tag gedenkt man die Grabesruhe Christi und seine Auferstehung erwartet, die an Ostern gefeiert wird.
Dann kommt die Osternacht. Mana beginnt die Osternacht schon am Abend und Ostern feiern wir als Ostermorgen (vor Sonnenaufgang) oder Ostertag. Die Osternachts-Feier wird oft als Tauferinnerung- oder Tauf-feier für Erwachsene gestaltet, um den Zusammenhang zwischen Auferstehung Christi und Taufe zu verdeutlichen.
Ostern ist vor Pfingsten und Weihnachten der höchste Feiertag von der katholischen Kirche. An Ostern feiern wir die Auferstehung von Jesus und seinen Sieg über den Tod.
Gründonnerstag: Im Zentrum steht das letzte Abendmahl und die Auslieferung von Jesus.
Karfreitag:
1. Man darf kein Fleisch essen. Weil man an diesem Tag fastet. Fisch ist aber erlaubt. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht sein Kreuztod.
2. Die Kirchenglocken bleiben still.
Karsamstag:
1. Zentrum des Gottesdienstes ist die Grabesruhe.
2. Karsamstag heisst übersetzt «Kummer».
3. Es werden keine Sakramente gespendet, die mit Festfreude verbunden sind, ausserdem finden keine Eucharistiefeier statt.

Triduum Sacrum – Die heiligen drei Ostertage
Diese drei christlichen Tage unterscheiden sich stark von normalen Eucharistiefeiern. Zum Beispiel wird am Gründonnerstag sehr viel Konzentration auf die Eucharistiefeier gelegt, da wir am Gründonnerstag das letzte Abendmahl Jesus Christi feiern am Tag der Einsetzung der zwei Sakramente: der Eucharistie und des Priestertums.
Am Karfreitag werden rote Gewänder getragen und der Altar ist schmucklos. Ausserdem sind alle Glocken still und das ewige Feuer brennt nicht. Der Karfreitag wird als Tag des Leidens und der Trauer betrachtet, da Jesu an jenem Tag am Kreuz litt. Das Besondere an diesem Tag ist es, dass Jesus die Schmerzen und seinen eigenen Tod in Kauf genommen hat, um uns alle zu erlösen. Am Karfreitag versuchen wir, uns in seine Situation hineinzuversetzen und staunen, wie er trotz seiner menschlichen Furcht vor dem Sterben geblieben ist und sich dem Urteil gestellt hat. Das Kreuz in der Kirche ist mit einem Tuch verdeckt, welches gegen das Ende des Gottesdienstes in drei Schritten entfernt wird. Die Fürbitten gelten als Mittelpunkt der Feier, unter anderem, um für die Kranken zu beten.
Die Osternacht findet in Dunkelheit statt. Sie ist der Höhepunkt der drei österlichen Tage. Die Osternachtfeier dauert meistens mehrere Stunden und ist die Vorfeier der Auferstehung Christi. Die Gläubigen sind noch in der Dunkelheit und Trauer, sehen aber bereits dem Licht von Ostern entgegen.
Am Ostermorgen werden zuerst alle Kerzen entzündet, und die Lichter werden eingeschaltet. Der Ostersonntag gilt als Tag der Freude, und die Auferstehung Christi wird gefeiert. Mit dem Ostersonntag ist die Fastenzeit beendet und bietet eine gute Gelegenheit, um mit seiner Familie Jesus Auferstehung zu feiern und alten Traditionen der Kirche nachzugehen.
Die Triduum Sacrum sind meines Erachtens sehr wichtige Gottesdienste sowohl für die Christen als auch für nicht gläubige Menschen. Der Ostersonntag wird bei sehr vielen Menschen gefeiert und dient dazu, Menschen zusammenzuführen. Ausserdem lässt es einen an das Opfer denken, das Jesus dazumal für uns gebracht hat. Mit den drei österlichen Tagen erleben wir den Leidensweg Jesu Christi mit und danken ihm mit diesen Gottesdiensten für sein Opfer.
Ich finde es sehr interessant zu sehen, was für verschiedene Stimmungen und Emotionen in diesen Gottesdiensten zu finden sind und wie nahe man Jesu in diesen Tagen stehen kann.

Ostern 2020 in Corona-Zeiten
Am letzten Wochenende haben wir Ostern gefeiert. Ostern ist sehr wichtig für uns Christen, da wir die letzten Tage von Jesus Christi, sein Tod und seine Auferstehung erinnert werden. Dieses Jahr haben wir dieses Fest anders als jedes Jahr gefeiert, da wir zu Hause bleiben mussten. Wegen dem Corona-Virus ist alles geschlossen. Deswegen waren die Messen nur im Internet zu sehen, was ich als sehr aussergewöhnlich fand.
Der erste Gottesdienst am Gründonnerstag war ein Live Stream von Gebenstorf. Es war die leere Kirche zu sehen. Der Pfarrer musste alles selber erledigen und er hatte keine Hilfe. Er hat die Lesungen von der Bibel gemacht und hat alles selber gesungen. Es war auch nicht einfach sich auf die Messe zu konzentrieren, da das Bild oft «eingefroren» war, was von meiner langsamen Internetverbindung abhängig war.
Am Karfreitag war der Gottesdienst dem Tod des Jesus gewidmet. Der Kreuzweg sollte uns auf den Weg des Jesus erinnern bis er gekreuzigt und gestorben war.
Am Karsamstag war die Messe ganz anders. Die ganze Kirche war ganz dunkel, da nur eine Kerze am brennen war. Es waren nur zwei Pfarrer anwesend und sie haben sich mit der Lesung von der Bibel abgewechselt. Auch wenn die Messe sehr wichtig ist, habe ich die Übertragung nur so halb als in Wirklichkeit interessant gefunden. Das Ganze war für mich zu dunkel und ich konnte mich nicht richtig auf die Messe konzentrieren.
Am Ostersonntag feiern wir die Auferstehung des Jesus Christus aus dem Grab. Die Messe war ganz früh am Morgen, deswegen musste ich die Aufzeichnung anschauen. Ich hoffe, dass es nächstes Jahr wieder normal sein wird.

All diese ausgewählten Beiträge sind von den Firmkandidaten geschrieben worden, welche den Aufsatz in Rahmen ONLINE_FIRMKURS 2020 unseres Seelsorgeverbands BGT verfasst und digital zugestellt haben. DANKE!

Beliebt

Roms kompromissloser Kurs: Wie der Vatikan die Alte Messe ausmerzt und die Einheit erzwingt

Roms kompromissloser Kurs: Wie der Vatikan die Alte Messe ausmerzt und die Einheit erzwingt

Wie eine von Papst Leo XIV. ernannte Vatikankonzernchefin die definierte Lehre der Kirche in Frage stellt

Wie eine von Papst Leo XIV. ernannte Vatikankonzernchefin die definierte Lehre der Kirche in Frage stellt

USA: 31. Oktober 2026 – Seligsprechung von fünf im Jahre 1597 ermordeten Franziskanern

31. Oktober 2026 - Seligsprechung von fünf im Jahre 1597 ermordeten Franziskanern

Be not afraid. Evangelisierung der Jugend

Be not afraid. Evangelisierung der Jugend
spot_img

Relevante Artikel

Beliebte Themen

spot_imgspot_img