Bischof Felix Gmür gibt zu, persönlich Fehler gemacht zu haben: nun drohen ihm Konsequenzen. Der Rücktritt kann ihm als Konsequenz des Fehlers nahe gelegt werden.
Kehrtwende des Bischofs von Basel: Im Fall einer Frau, die als Jugendliche von einem Priester missbraucht wurde, räumt Felix Gmür eigene Fehler ein und verspricht dem Opfer Gerechtigkeit.
Eine Jugendliche wird über Jahre hinweg von einem Priester aus Nigeria sexuell missbraucht. Als sie es mit knapp 40 Jahren endlich schafft, ihren Peiniger beim Bistum Basel zu melden, wird zwar ein Vorverfahren eröffnet. Aber der zuständige Basler Bischof Felix Gmür stellt dieses kurz darauf ein. Damit konfrontiert, zeigt er sich in einem aktuellen Beobachter-Artikel uneinsichtig.
Nun aber kommt es zu einer 180-Grad-Wende: Bischof Gmür gesteht sein Scheitern ein und verspricht dem Opfer einen «würdigen Umgang». In einer Stellungnahme schreibt Gmür, der Bericht des Beobachters sei «für das Bistum Anlass, begangene Fehler anzuerkennen, sie umgehend zu beheben und zukünftig zu vermeiden».



