Felix Gmür, der oberste Schweizer Bischof, sagte in einem Interview zum Missbrauchsskandal, er habe zuvor zu wenig an die Opfer gedacht. Er möchte, dass Frauen und verheiratete Menschen Priester werden können, und fordert eine dezentrale Kirche von Rom aus, was mehr Autonomie ohne die Kontrolle Roms bedeutet. Nein, nicht so. Wer zuvor inkompetent gehandelt hat, muss entmachtet werden, um weiteren Schaden zu begrenzen. Das wäre die Lösung des Problems. Der Fisch stinkt am Kopf, oder?
Bemerkenswert ist die Fehldiagnose der Missbrauchsursache, welche Felix Gmür, der obersten Schweizer Bischof, wissenswidrig lanciert.
Seit langer Zeit ist bekannt, dass nicht Zölibat, sondern Homosexualität, der treibende Faktor für Missbrauchshandlungen darstellt. Denn mehr als 89 % aller Misshandlungen werden von Homosexuellen begangen. Das hat die deutsche Missbrauchsstudie gezeigt, die repräsentativ und aussagekräftig ist.
Je weniger homosexuelle in der Seelsorge angestellt werden, desto weniger Missbrauch in der kirchlichen Reihen geben wird.



