Kirchensteuern für Vetternwirtschaft oder Familienbetrieb – das muss enden. Das sagte der Präsident der Kirchenpflege in Gebenstorf-Turgi zu Beginn seiner Amtszeit. Gesagt-getan. Kaum sind die Misstände bekämpft worden, kommen dieselben Missbräuche zurück. Zuerst Gemeindeleiter in Gebenstorf und in Turgi, heute das „Sakristanenpaar“. Einer als „Kirchenpfleger“ will seine eigene Frau bezahlen. Die Vetternwirtschaft ist also zurück. Vor zehn Jahren gab es in der Gemeinde viele Schulden, wer hat das verursacht? 300’000 Franken fehlten damals. Diese wurden unter der Leitung von Daniel Ric ausbezahlt.
Daniel Ric wirft seinen Vorgängern zu Recht Vetternwirtschaft vor: 2011 verdienten zwei Familien, die Familie des Diakons und die Familie des Gemeindeleiters über 300’000 Franken – das ohne notwendige Berufsqualifikationen. Die beiden Ehefrauen arbeiteten auch – und auch zu einem hohen Lohn.
Als es damals Schulden gab, wurde wohl die Jahresrechnung abgenommen. Heute, wo es keine Schulden gibt, wird die Jahresrechnung abgelehnt. Ist das nicht ideologisch?
Daniel Ric setzte sich dafür ein, dass mehr Geld in sakramentale Dienste fliessen und das private Familienbetrieb aufhören soll. Jetzt ist es soweit, aber wie lange noch? Erste Geschäfte sind schon wieder Familiengeschäfte (Webseite -10 000, Schlossanlage – 40 000, dabei die massive Reduktion der Eucharistiefeiern von 10 auf 4 wöchentlich)
Die Landeskirche hat wohl kein Interesse daran, Vetternwirtschaft zu bekämpfen. Ein Blick in die umliegenden Gemeinden lässt daran keinen Zweifel.
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Fortsetzung folgt.
Wir Decken weitere Misstände auf.



