Die katholische Kirche hat nicht nur einen Mitgliederschwund zu beklagen – auch das Personal fehlt. In diesem Jahr müssen zwei von sieben bayerischen Bistümern ohne Neupriester auskommen.
Schon seit vielen Jahren geht die Zahl der Priesterweihen in den deutschen Bistümern zurück. In Bayern gibt es in diesem Jahr in zwei von sieben Diözesen gar keine Priesterweihe – nämlich in Bamberg und in Würzburg. Im Vorjahr wurde in Bamberg und Würzburg je ein Kandidat geweiht. Auf dem Gebiet des Bistums Würzburg gebe es in diesem Jahr eine Weihe in der Benediktinerabtei Münsterschwarzach, teilte ein Bistumssprecher mit.
Nach Österreich und Deutschland wäre nun an der Zeit, dass die Schweiz ihre Statistiken zu den Priesterweihen in ihren Bistümern veröffentliche, was bisher unverständlich geheim gehalten wird.



