Ein Richter in Ontario/Canada, hat die 76-jährige Linda Gibbons freigesprochen, die beschuldigt wurde, vor einer Abtreibungseinrichtung in Toronto gegen die Tötung ungeborener Kinder protestiert zu haben. Die Frau wurde ein halbes Jahr lang in Untersuchungshaft gehalten.
Linda Gibbons wurde wegen unbefugtem Betreten der um das Abtreibungszentrum ausgewiesenen Pufferzone angeklagt. In diesem Bereich ist es verboten, gegen die Ermordung von Kindern zu protestieren und Frauen davon abzuhalten, sich für eine Abtreibung zu entscheiden. Gibbons hielt dort ein Schild mit dem Bild eines weinenden Babys und der Frage: „Warum, Mama?“ Ich habe so viel Liebe zu geben.“
Der Richter befand, dass Gibbons keine Strafe verdient habe, weil sie „niemanden belästigt oder einen Patienten auf dem Weg zur Klinik behindert“ habe und es lediglich nötig gewesen sei, an ihr vorbeizugehen. Außerdem habe sie „nie den Gehweg betreten, der zur Tür führte“. Bis zu ihrem Freispruch saß Linda fast ein halbes Jahr in Untersuchungshaft.
Die 76-jährige Frau fordert seit langem die Achtung des Rechts auf Leben jedes gezeugten Kindes. Sie verbrachte insgesamt fast elf Jahre im Gefängnis wegen ihrer Pro-Life-Aktivitäten.



