Im Gegenteil zu vielen katholischen Bischöfen, verkündet Donald Trump religiöse Botschaft zur Karwoche. „Die Herrlichkeit des Ostersonntags kann nicht ohne das Opfer Jesu Christi erreicht werden.“ Die bischöfliche Lücke wird somit von einem Politiker genutzt. Die katholischen Bischöfe hingegen wenden sich gegen die Streichung eines Feiertags aus wirtschaftlichen Gründen und verwechseln Kirche mit Politik. Ein Paradox des eigenen Untergangs?
Der US-Präsident hat den Text seiner religiösen Botschaft zur Karwoche veröffentlicht. Darin erinnert uns Donald Trump daran, dass Christen die Kreuzigung und Auferstehung unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus feiern. Er betonte, dass Christus durch sein Opfer am Kreuz unsere Sünden gesühnt und uns eine Chance auf Erlösung gegeben habe.
Das Weiße Haus hat die Botschaft von Präsident Donald Trump zur Karwoche veröffentlicht. Die religiöse Botschaft, die sich an alle Amerikaner und Christen auf der ganzen Welt richtet, ist überraschend. Trump – obwohl er kein Katholik ist – erinnert darin an die katholische Lehre über den Tod und die Auferstehung des Herrn Jesus und weist auch auf die wahre Bedeutung und das Wesen des Festes der Auferstehung des Herrn hin.
„In dieser Karwoche sind wir uns bewusst, dass die Herrlichkeit des Ostersonntags nicht ohne das Opfer Jesu Christi am Kreuz erreicht werden kann“, heißt es in der auf der Website des Weißen Hauses veröffentlichten Botschaft. Er betonte außerdem, dass die Vereinigten Staaten ein christliches Land seien und es deshalb wichtig sei, Ostern zu erleben und zu feiern.
„In dieser Karwoche beten Melania und ich gemeinsam mit den Christen die Kreuzigung und Auferstehung unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus – des lebendigen Sohnes Gottes, der den Tod besiegte, uns von der Sünde befreite und der gesamten Menschheit die Tore des Himmels öffnete“, schrieb der Präsident.
Anschließend erinnerte er an die Bedeutung der Karwoche für die Gläubigen, die am Palmsonntag beginnt und an dem wir den triumphalen Einzug Christi in Jerusalem feiern. Dann erleben wir Gründonnerstag und Karfreitag und den Höhepunkt der Feiertage erreichen wir während der Osternacht am Karsamstag. Er betonte, dass dies eine besondere Zeit der Besinnung und der Vorbereitung des Herzens auf die Auferstehung des Herrn Jesus sei.
„Diese Woche ist für Christen eine Zeit der Besinnung, um der Kreuzigung Jesu zu gedenken und unsere Herzen, Gedanken und Seelen auf seine wundersame Auferstehung vorzubereiten. In dieser Karwoche erkennen wir, dass die Herrlichkeit des Ostersonntags ohne das Opfer Jesu Christi am Kreuz nicht möglich ist. In seinen letzten Stunden auf Erden ertrug Christus aus tiefer und beständiger Liebe zu seiner gesamten Schöpfung bereitwillig entsetzliche Schmerzen, Folter und die Hinrichtung am Kreuz“, heißt es in Trumps Osterbotschaft.
„Dank seines Leidens haben wir Erlösung. Dank seines Todes sind unsere Sünden vergeben. Dank seiner Auferstehung haben wir Hoffnung auf ewiges Leben. Am Ostermorgen ist der Stein weggerollt, das Grab ist leer und das Licht triumphiert über die Dunkelheit – ein Zeichen dafür, dass der Tod nicht das letzte Wort hat“, heißt es in der Botschaft.
Donald Trump betont in seiner Botschaft außerdem, dass seine Regierung den christlichen Glauben in Schulen, beim Militär sowie an Arbeitsplätzen, in Krankenhäusern und in den Regierungsgebäuden verteidigen werde. Er fügte hinzu, dass er selbst das Recht auf Religionsfreiheit verteidigen und das Recht auf Leben und die Würde des Lebens schützen werde.
„Wenn wir uns auf das erlösende Opfer Christi konzentrieren, blicken wir auf seine Liebe, Demut und seinen Gehorsam – selbst in den schwierigsten und unsichersten Momenten des Lebens. Diese Woche beten wir um die Ausgießung des Heiligen Geistes über unsere geliebte Nation. Wir beten, dass Amerika ein Leuchtfeuer des Glaubens, der Hoffnung und der Freiheit für die ganze Welt bleibt, und wir beten für eine Zukunft, die die Wahrheit, Schönheit und Güte von Christi ewigem Reich im Himmel widerspiegelt“, schloss Donald Trump seine Osterbotschaft an die Amerikaner und Christen.
Quelle: whitehouse.gov



