Das duale System – Konflikt und Unordnung.

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Das weltweit millionenfach gesehene provokative Zeitdokument! ZEITGEIST
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Am 7. Dezember 2023 brachte Monika Zimmerli in der Synode eine Motion zum Privatleben von Seelsorgenden ein. Gemäss der derzeit noch gültigen Anstellungsregelung der katholischen Kirche im Kanton Zürich führt der Verlust der Missio bei Seelsorgern automatisch zu einer Kündigung ihres Arbeitsverhältnisses. Varandas hält dagegen und betont, dass das Ziel der Motion sowie der geplanten Änderungen in der Anstellungsordnung darin bestehe, die Mitarbeitenden zu schützen. Durch die Anpassungen soll verhindert werden, dass ein Verlust der Missio zwangsläufig den Verlust des Arbeitsplatzes bedeutet. Es gab hierbei durchaus Bedenken, dass ein solcher Entzug mit der persönlichen Lebenssituation der Betroffenen verknüpft sein könnte. Auch die Schweizer Bischöfe nahmen kürzlich Stellung zum Beziehungsleben der Seelsorgenden. Ihrer Ansicht nach sei dieses nicht lediglich Privatsache. Für sie ist die Glaubwürdigkeit der Kirche eng mit jener der Seelsorger verbunden. Diese werde wiederum durch einen Lebensstil geprägt, der im Einklang mit dem Evangelium steht und sowohl die Gestaltung von Beziehungen als auch den Umgang mit Sexualität einschliesse.