In den Bemühungen, den Konflikt in der Ukraine zu beenden, hat der ehemalige US-Präsident Donald Trump Zweifel an der Bereitschaft des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zum neuen Friedensvorschlag der USA geäußert. Trump zeigte sich enttäuscht, dass Selenskyj den Plan offenbar noch nicht geprüft habe, während Russland möglicherweise zur Kooperation bereit sei.
Trump erklärte, dass intensive Gespräche zwischen den USA und der Ukraine stattgefunden hätten, um eine Lösung für den anhaltenden Konflikt zu finden. Während dieser Treffen habe man sowohl mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin als auch mit ukrainischen Vertretern, darunter Selenskyj, kommuniziert. Trump äußerte, dass er enttäuscht darüber sei, dass Selenskyj den Vorschlag noch nicht gelesen habe. Er fügte hinzu, dass die russische Regierung möglicherweise bereit sei, den Vorschlag zu akzeptieren, während Selenskyjs Position unklar bleibe.
Zu den intensiven Verhandlungen in Florida gehörten Gespräche zwischen dem US-Sondergesandten Steve Witkoff, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und ukrainischen Vertretern wie dem Ex-Verteidigungsminister Rustem Umjerow und Generalstabschef Andrij Hnatow. Selenskyj nahm telefonisch an den Diskussionen teil und bezeichnete den Austausch als fokussiert und konstruktiv.
Wichtige Punkte bleiben weiterhin offen, darunter mögliche territoriale Zugeständnisse und Sicherheitsgarantien der USA für die Ukraine. Selenskyj wird sich bald mit westlichen Führern, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz, in London treffen, um über den aktuellen Stand der Verhandlungen zu sprechen. Der ursprüngliche Plan, der als zu russlandfreundlich galt, wurde bereits auf Drängen der Ukraine und ihrer europäischen Verbündeten in entscheidenden Punkten überarbeitet.



