Pompei: Aufruf zur geistlichen Erneuerung. Papst Leo XIV. stellt am 8. Mai 2026 – am ersten Jahrestag seiner Wahl – sein Amt unter den Schutz der Madonna von Pompei. 

Pompei: Aufruf zur geistlichen Erneuerung. Papst Leo XIV. stellt am 8. Mai 2026 - am ersten Jahrestag seiner Wahl - sein Amt unter den Schutz der Madonna von Pompei. 

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Die erste Enzyklika von Papst Leo XIV., Magnifica humanitas
Papst Leo XIV

Der 8. Mai ist traditionell der Tag, an dem im päpstlichen Heiligtum der Heiligen Jungfrau vom Heiligen Rosenkranz in Pompeji das „Bittgebet an die Madonna“ (Supplica) gebetet wird.1 Dieses inbrünstige Gebet wurde vom seligen Bartolo Longo verfasst, dem Gründer des Heiligtums, und wird jedes Jahr am Mittag des 8. Mai sowie am ersten Sonntag im Oktober von Tausenden von Pilgern gebetet. Der 8. Mai markiert auch den Jahrestag des Baubeginns der Basilika.2

Aufruf zur geistlichen Erneuerung

Die Predigt, die Papst „Leo XIV.“ laut den Berichten in Pompeji hielt, war ein eindringlicher Aufruf zur geistlichen Erneuerung.3 Angesichts von internationalen Spannungen, Kriegen und einer Welt, die von Orientierungslosigkeit und Glaubensverlust geprägt sei, betonte er die Bedeutung des Rosenkranzgebetes.4 Er beschrieb den Rosenkranz als eine Schule des Evangeliums und eine Zusammenfassung des christlichen Glaubens, die den Gläubigen immer tiefer in die Betrachtung Christi führe.5

Schutz des Petrusamtes

In diesem Kontext stellte der Papst sein Petrusamt – also seinen Dienst als Nachfolger des Apostels Petrus – unter den besonderen Schutz der Rosenkranzkönigin von Pompeji.6 Dies ist eine Geste tiefen Vertrauens in die Fürsprache Marias für die Leitung der katholischen Kirche in schwierigen Zeiten.