Nur zwei Wochen nach der grossen Sonnenfinsternis vom 12. August liefert der Himmel das Gegenstück: Denselben Mondknoten, dieselbe Bahngeometrie – nur diesmal steht die Erde zwischen Sonne und Mond. Die Finsternis vom 28. August 2026 ist mit einer Grösse von 0,938 eine der tiefsten partiellen Mondfinsternisse dieses Jahrzehnts. Es fehlen nur gut sechs Prozent des Monddurchmessers, dann wäre sie total gewesenine Mondfinsternis ist das entspannteste Himmelsereignis, das es gibt: Sie dauert Stunden statt Minuten, man braucht keinerlei Schutzausrüstung, und sie ist von der halben Erde gleichzeitig zu sehen. Der Vollmond wandert dabei in den Schatten, den unsere eigene Erde ins All wirft. Die nächste, die uns in Mitteleuropa betrifft, ist die partielle Mondfinsternis am Freitagmorgen, dem 28. August 2026 – und sie hat einen Haken, über den die meisten Kalender schweigen: Der Mond geht mitten in der Finsternis unter. Wer sie sehen will, braucht einen freien Blick nach Westen und muss früh aufstehen.
⚡ Kurzfassung: Die nächste Mondfinsternis über Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die partielle Mondfinsternis am 28. August 2026. Der Mond tritt um 04:34 Uhr MESZ in den Kernschatten ein, das Maximum mit 93,8 % Bedeckung fällt auf 06:13 Uhr – doch da steht der Mond schon fast am Horizont. In der Schweiz geht er zwischen 06:15 und 06:49 Uhr unter, zu 77 bis 94 % verfinstert. Die nächste totale Mondfinsternis, den nächsten echten Blutmond, gibt es erst am 31. Dezember 2028 – dann aber perfekt, komplett über dem Horizont am Silvesterabend.
Die nächste Mondfinsternis: 28. August 2026
Nur gut zwei Wochen nach der grossen Sonnenfinsternis vom 12. August liefert der Himmel das Gegenstück: Denselben Mondknoten, dieselbe Bahngeometrie – nur diesmal steht die Erde zwischen Sonne und Mond. Die Finsternis vom 28. August 2026 ist mit einer Größe von 0,938 eine der tiefsten partiellen Mondfinsternisse dieses Jahrzehnts. Es fehlen nur gut sechs Prozent des Monddurchmessers, dann wäre sie total gewesen.
Für Mitteleuropa ist das gleichzeitig die gute und die schlechte Nachricht. Gut, weil ein zu über 90 Prozent verfinsterter Mond spektakulär aussieht – ein dünner heller Rand, darüber eine große, rostbraun schimmernde Schattenfläche. Schlecht, weil dieses Maximum bei uns fast genau mit dem Monduntergang und dem Sonnenaufgang zusammenfällt. Der Mond steht dann keine drei Grad über dem Horizont, der Himmel ist bereits hell.


