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Papst empfiehlt Rosenkranzgebet

Der Papst sieht im Rosenkranzgebet eine wirksame spirituelle Waffe gegen die Corona-Pandemie. In ihren Erscheinungen habe die Gottesmutter Maria oft zum Rosenkranzgebet gemahnt, besonders angesichts grosser Bedrohungen.

«Ich lade alle ein, besonders in diesem Monat Oktober die Schönheit des Rosenkranzgebetes wiederzuentdecken, das den Glauben des christlichen Volkes im Laufe der Jahrhunderte genährt hat», sagte Franziskus bei der Generalaudienz am Mittwoch. Auch in der gegenwärtigen Krise sei es «notwendig, den Rosenkranz in den Händen zu halten und für uns, für unsere Lieben und für alle Menschen zu beten».

Franziskus äusserte sich anlässlich des Rosenkranzfestes, das in der katholischen Kirche am 7. Oktober begangen wird. Die Veranstaltung war wegen anhaltenden Regens kurzfristig vom unüberdachten Damasushof in die Halle verlegt worden.

Das Rosenkranzfest entstand unter Einfluss der Türken-Kriege.
Der Rosenkranz als meditative Folge von Mariengebeten entstand im Mittelalter und fand seine verbindliche Form unter Pius V. (1569). 1571 führte die katholische Kirche – insbesondere unter dem Einfluss der Türken-Kriege – das Rosenkranzfest ein. 1716 wurde es allgemein vorgeschrieben. Papst Leo XIII. (1878-1903) bestimmte den Oktober als Rosenkranzmonat.

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