Ausgerechnet am Osterfest wird eine Stellungsnahme im Internet verbreitet, welche die gewählten Gremien (Kirchenpflege) und Amtsinhaber (pfarrverantwortlichen Priester) verachtet und Unwahrheiten verbreitet. Dahinter steht die sich selbst als Initiativgruppe bezeichnende Gemeinschaft von Gebenstorf und Turgi, wobei niemand den Mut hat, mit Namen zu unterschreiben. Statt selbst der Messe beizuwohnen (Messen von Pfarrer Schmidt werden mangels Anwesender abgesagt), versuchen diese Menschen das zu zerstören, was in den vergangenen fünf Jahren an Pfarreileben aufgebaut wurde. 300 Menschen haben sich solidarisiert, so viele wie noch nie, und haben für ein Referendum unterschrieben, damit die Wahl der Kirchenpflege an der Urne erfolgen kann. Dies sind dreimal so viele wie diejenigen, die an der Kirchgemeindeversammlung im November anwesend waren. Auch darf nicht vernachlässigt werden, dass die Pfarrwahl im Januar 2021 zugunsten von Pater Adam erfolgte. Es ist falsch, vom Mehrheitswillen zu sprechen, wenn man gleichzeitig Angst hat, sich dem demokratischen Votum der Kirchgemeindemitglieder zu stellen.
Ganz traurig ist, dass nun angefangen wird, Heilige Bilder und Statuen aus der Kirche zu entfernen. Damit zeigt sich, dass es den Menschen, welche die Pfarreileitung kritisieren, nicht um einzelne Personen geht, sondern um das Wesen der Kirche. Es ist ein Angriff auf die Kirche und nicht auf einzelne Personen. Wir dürfen nicht zulassen, dass den Menschen der Zugang zu den Sakramenten verwehrt wird, weil einige Menschen selbst ein Problem mit der katholischen Lehre haben.



