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Neues „Fressen“ von kath.ch

Nachdem sich der Chefredakteur von kath.ch dafür entschuldigen musste, dass er den Fall Monika Schmid als liturgischen Missbrauch aufgedeckt und damit den Vatikan gezwungen hatte, in der Schweiz einzugreifen, findet das kirchenfeindliche kath.ch neue/alte Nahrung weiterhin die kirchliche Autorität zu schwächen und kirchliche Lehren in Frage zu stellen. Zu den Ersatzthemen, die am eigentlichen Problem der Schweizer Kirche die Augen verschliessen, gehört die Lobeshymne des deutschen Synodalen Weges, obwohl die Weltkirche, ebenso wie die Mehrheit der deutschen Katholiken tut, ihn konsequent ablehnt. Das Thema Missbrauch ist obsolet geworden, seit kath.ch eine neue Kritikkampagne in der Rubrik „Verliebte Priester“ eröffnet hat. „Schlage den Hirten und die Herde wird zerstreut“. Diese biblische Aussage wird sorgfältig umgesetzt, um das Priestertum zu kritisieren, ob berechtigt oder nicht. Um diese weltanschaulich antikirchlichen Ziele zu verwirklichen, greift kath.ch auf alte Geschichte zurück und wärmt sie auf. Was 2015 in der Diözese Sitten geschah, fand kath.ch erst sieben Jahre später als Highlight-Thema: „ein Priester der Diözese Sitten hat vor sieben Jahren geheiratet“. Ja, aber vor sieben Jahren. Gibt es heute nichts Aktuelleres? Ja, natürlich. Kath.ch darf aber liturgischen Missbrauch nicht mehr kritisieren, alte Geschichten werden nun aus liberal-ideologischem Grund neu aufgewärmt. Die Hauptsache ist, die Kirche zu schwächen. So erbärmlich.

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