Das Fest des Heiligen Apostels Matthäus soll uns in Erinnerung rufen, Gott und nicht dem Geld zu dienen. Der Apostel Matthäus, der Zöllner war, wählte Jesus und nicht das Geld. In unserem Bistum Basel regiert momentan nur das Geld. In unserer Kirchgemeinde Gebenstorf-Turgi haben Menschen die Macht über die beiden Pfarreien übernommen, die dem Geld und nicht dem Geist Gottes dienen. Wie zerstörerisch es ist, das Geld über Gott zu stellen, zeigt die pastorale Erfahrung im Bistum. So viele Menschen treten aus der Kirche aus, weil die Kirche sich von der Lehre der Weltkirche verabschiedet hat. Das ist das grosse Paradoxon derjenigen, die das Geld über Gott stellen. Sie werden dadurch bestraft, dass die Menschen gleich an ihnen handeln und aus der Kirche aus finanziellen Gründen austreten. Wer sein Schicksal an das Geld knüpft, wird immer enttäuscht werden. Die Menschen, die sich in den letzten Monaten erlaubt haben, mit Hilfe des Präsidenten der Landeskirche, Luc Humbel, die Messfeiern in Gebenstorf und Turgi auf ein Minimum zu reduzieren und fast alle anderen Sakramente wie die Beichte abgeschafft haben, machen zurzeit die gleiche Erfahrung.
Beten wir daher zum Apostel Matthäus, dass sein Beispiel uns lehrt, Gott für kein Geld der Welt einzutauschen.



