Mittwoch, Oktober 28, 2026
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Bittprozessionen vor Christi Himmelfahrt

Mit den Bittprozessionen an den drei Tagen vor Christi Himmel­fahrt wird für gutes Wetter, eine gute Ernte und Schutz vor Natur­katastro­phen gebetet.
Bereits ab Montag vor Christi Himmelfahrt stimmen sich die Gläubigen in Bitt­prozessionen auf den Feier­tag ein. Die Woche heißt deshalb auch Gang­woche, Bet­woche oder Bitt­woche. Montag, Diens­tag und Mitt­woch sind die Bitttage.

In der Grundordnung des Kirchen­jahres sind die Tage wie folgt festgelegt: „An den Bitt- und Quatember­tagen betet die Kirche für mannig­fache mensch­liche Anliegen, beson­ders für die Früchte der Erde und für das mensch­liche Schaffen; auch eignen sich die Tage für den öffent­lichen Dank.“

Heute bitten die Gläubigen während der Bitt­prozessio­nen durch Felder und Wälder um gutes Wetter, Frucht­bar­keit der Felder, eine gute Ernte und Schutz vor Frost, Hagel und Un­wetter. Weg­kapellen und Weg­kreuze dienen dabei als kleine Stationen, an denen Für­bitten gehalten werden.
Historisch gehen diese Bitt-Tage auf drei Sühnetage vor Christi Himmel­fahrt zurück: Die Gläubigen tun an diesen Tagen Werke der Nächsten­liebe und der Busse.

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