Mit den Bittprozessionen an den drei Tagen vor Christi Himmelfahrt wird für gutes Wetter, eine gute Ernte und Schutz vor Naturkatastrophen gebetet.
Bereits ab Montag vor Christi Himmelfahrt stimmen sich die Gläubigen in Bittprozessionen auf den Feiertag ein. Die Woche heißt deshalb auch Gangwoche, Betwoche oder Bittwoche. Montag, Dienstag und Mittwoch sind die Bitttage.
In der Grundordnung des Kirchenjahres sind die Tage wie folgt festgelegt: „An den Bitt- und Quatembertagen betet die Kirche für mannigfache menschliche Anliegen, besonders für die Früchte der Erde und für das menschliche Schaffen; auch eignen sich die Tage für den öffentlichen Dank.“
Heute bitten die Gläubigen während der Bittprozessionen durch Felder und Wälder um gutes Wetter, Fruchtbarkeit der Felder, eine gute Ernte und Schutz vor Frost, Hagel und Unwetter. Wegkapellen und Wegkreuze dienen dabei als kleine Stationen, an denen Fürbitten gehalten werden.
Historisch gehen diese Bitt-Tage auf drei Sühnetage vor Christi Himmelfahrt zurück: Die Gläubigen tun an diesen Tagen Werke der Nächstenliebe und der Busse.



