Ökumene-Behörde, dem Kardinal Kurt Koch vorsteht, will am kommenden Donnerstag Vorschlag präsentieren, wie Papstamt künftig für andere Kirchen akzeptabel sein könnte – Jahrelange ökumenische Gespräche nach Enzyklika „Ut unum sint“ von 1995 fliessen ein.
Der Text wurde von der Ökumene-Behörde des Papstes erarbeitet, wie das vatikanische Presseamt mitteilte. Das Papier trägt den Titel „Der Bischof von Rom – Primat und Synodalität in den ökumenischen Gesprächen und den Antworten auf die Enzyklika Ut unum sint“. Es greift eine Enzyklika aus dem Jahr 1995 von Papst Johannes Paul II. auf. Der seinerzeit für die Einheit der Christen bahnbrechende lehramtliche Text hatte vor allem mit Blick auf die Kirchen des Ostens ein neues Selbstverständnis und eine andere Art der Ausübung des Papstamts in Aussicht gestellt.



