Die slowakischen, österreichischen und andere Diözesen haben stolz die Anzahl von Neupriester in ihren Regionen verkündet. Die Schweizer Kirche hingegen hat zu diesem Thema bisher keine Informationen abgegeben. Das grösste Geheimnis daraus macht das grösste Schweizer Bistum Basel. Warum?
Ein möglicher Grund könnte sein, dass die Basler-Kirche mit dem Bischof Felix derzeit kein Interesse an positivem Priesterbild hat oder auch andere Schwerpunkte hat und sich daher nicht aktiv mit dem Thema der Priesteramtskandidaten beschäftigt. Möglicherweise gibt es aktuell andere wichtige Themen, denen die Kirche ihre Aufmerksamkeit widmet.
Ein weiterer Grund könnte sein, dass die Schweizer Kirche generell weniger öffentlichkeitswirksam auftritt und daher keine Stellungnahme zu diesem Thema abgibt. Die Kirche in der Schweiz könnte sich eher im Hintergrund halten und intern über solche Angelegenheiten diskutieren.
Es ist auch möglich, dass die Schweizer Kirche noch keine konkreten Zahlen zu den Priesteramtskandidaten und Neupriersterweihen erhalten hat oder diese intern noch diskutiert und daher noch keine offizielle Stellungnahme abgeben kann.
Letztendlich kann es auch sein, dass die Schweizer Kirche einfach keine Bedeutung in der steigenden Anzahl von Priesteramtsweihen sieht und daher kein Interesse daran hat, dies öffentlich zu kommunizieren.
Möglicher Grund aber ist auch, dass ein anderes Interesse vorhanden ist, die den Priester bei der Aufgabe die Gemeinde zu leiten und spirituelle Führung zu übernehmen hindern will. Dies kann zu einer stärkeren Förderung der Gemeindeleiter führen, welche gegen die Hierarchie kämpfen und die Vielfalt der spirituellen Erfahrungen in der Gemeinde einschränken. Es kann auch dazu beitragen, die Machtstrukturen innerhalb der Kirche zu zerstören und die Hierarchie zu verringern. Letztendlich hängt es jedoch von den individuellen Überzeugungen und Präferenzen der Kirchenmitglieder ab, ob sie eine solche Veränderung unterstützen würden.



