Auf dem Rückflug aus der Mongolei nach Rom hat sich Papst Franziskus, wie üblich, den Fragen mitreisender Journalisten gestellt. Dabei ging es unter anderem um die Beziehungen des Vatikan zu China, um seine Haltung zu Russland und um die Weltsynode.
Wie schon in Ulaanbaatar warb der Papst auf der „fliegenden Pressekonferenz“ deutlich um die Gunst Pekings. „Die Beziehungen zu China sind sehr respektvoll. Ich bewundere das chinesische Volk sehr, die Kanäle sind sehr offen, für die Ernennung von Bischöfen gibt es seit einiger Zeit eine Kommission, die mit der chinesischen Regierung und dem Vatikan zusammenarbeitet…“
Er glaube, dass man auf dem „freundschaftlichen Weg“ jetzt vor allem „im religiösen Bereich vorankommen“ müsse, fuhr Franziskus fort: „Damit wir uns gegenseitig besser verstehen. Und damit die chinesischen Bürger nicht denken, dass die Kirche ihre Kultur und ihre Werte nicht akzeptieren würde, oder dass die Kirche von einer ausländischen Macht abhängig wäre.“



