Schwere Fehler von Bischof Felix Gmür

Schwere Fehler von Bischof Felix Gmür

0
322
Thomas von Aquin

In Kürze:

  • Ein Gutachten deckt schwere Fehler von Bischof Felix Gmür bei der Handhabung eines Missbrauchsfalls auf.
  • Der Bischof gab sensible Opferdaten an die beschuldigte Person weiter.
  • Der Bischof missachtet die Anweisungen Vatikans geleitet vom Papst Leo XIV.
  • Das Bistum Basel verweigert Akteneinsicht bei 92 neuen mutmasslichen Missbrauchsfällen.
  • BISCHOF FELIX GMÜR WEIST VATIKANISCHES SEGENSVERBOT ZURÜCK
Thomas von Aquin

Der Bischof von Basel, Felix Gmür, hat erneut seine Kritik am vatikanischen Verbot, gleichgeschlechtliche Paare zu segnen, bekräftigt. In einer Mitteilung an die Seelsorgerinnen und Seelsorger distanziert er sich von der entsprechenden Lehre der Kirche.

«Die Mitteilung der Glaubenskongregation, wonach es nicht möglich ist, homosexuelle Partnerschaften kirchlich zu segnen, will er nicht beachten», schreibt der Bischof in seiner Botschaft an die Seelsorgerinnen und Seelsorger im Dienst des Bistums Basel. Er stellte fest, dass sich an der bisher gelebten Praxis im Bistum Basel nichts ändern werde, ungeachtet dessen, was von höherer kirchlicher Stelle entschieden werde. Der Konflikt scheint damit fortzudauern.

Gmür steuert einer Schisma bei

In seiner Botschaft erklärte der Bischof, dass die Aussage der Glaubenskongregation, homosexuelle Partnerschaften könnten nicht kirchlich gesegnet werden, im Bistum Basel keine Beachtung finde. Diese Haltung führt zu einer bewussten Abweichung von den Vorgaben des Vatikans und steuert einer Schisma bei. Dabei betonte Gmür, er zeige sich entschlossen, den eingeschlagenen Weg der sogenannten Regenbogenpastoral in seinem Bistum fortzusetzen, anstatt Fehler einzugestehen oder seine Haltung zu überdenken. Dies wirft die Frage auf, welchen Weg der Bischof von Basel einschlägt und welchen Interessen er in seiner Position zu folgen gedenkt.