„Christus ist auferstanden — und der Himmel leuchtet!“ 

Das Licht der Welt am Firmament – Eine biblische Betrachtung der Heilsgeschichte in Texas/USA✝️

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Bischof Felix Gmür feiert am 25. Juni in Notre-Dame de Paris

Das Licht der Welt am Firmament – Eine biblische Betrachtung der Heilsgeschichte in Texas/USA✝️

Ein bewegendes Zeugnis des Glaubens in Texas, USA: Mit einer eindrucksvollen Drohnen-Inszenierung wurde die Heilsgeschichte unseres Herrn Jesus Christus – sein Tod am Kreuz und seine glorreiche Auferstehung – an den nächtlichen Himmel gezeichnet.

Diese leuchtende Verkündigung war Teil der Veranstaltung „Bright Night“ der Kirchengemeinde The Church on MastersRoad in Manvel. Ihr Ziel war es, die Frohe Botschaft des Evangeliums auf eine Weise zu teilen, die die Herzen tief berührt: die Geschichte Jesu, von seiner Geburt bis zu seinem Sieg über den Tod.

Ein wahrlich erhebender Anblick, der uns an das grösste Wunder erinnert. Alleluja!

Wenn wir die Lichter am Himmel sehen, werden wir an das Wort aus dem Propheten Jesaja (9,1) erinnert: „Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.“ Was in Texas durch moderne Technik dargestellt wurde, ist die ewige Wahrheit der Heiligen Schrift.

I. Die Menschwerdung: Gott kommt uns ganz nahe

Die Geschichte beginnt nicht mit einer Idee, sondern mit einem Ereignis. In der Stille der Nacht erfüllte sich die Verheißung aus Johannes 1,14: „Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit.“

Jesus Christus verließ den Thron der Herrlichkeit, um als verletzliches Kind in einer Krippe zu liegen. Der Engel verkündete den Hirten auf dem Feld: „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids“ (Lukas 2,10-11). Er kam nicht als gewaltiger Herrscher, sondern als das „Lamm Gottes“, um uns den Weg zum Vater zu zeigen.

II. Sein Wirken: Licht in unserer Dunkelheit

Während seines Lebens auf Erden offenbarte Jesus das Herz Gottes. In Matthäus 11,5 lesen wir, wie er sein Wirken beschrieb: „Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium gepredigt.“

Jesus blieb nicht fern von unserem Leid. Er berührte die Unberührbaren und liebte die Ungeliebten. Er ist die Erfüllung von Psalm 147,3: „Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden.“ Jedes seiner Wunder war ein Vorbote auf die neue Welt, in der es keinen Schmerz mehr geben wird.

III. Das Kreuz: Die höchste Liebe

Der Höhepunkt der biblischen Geschichte ist das Opfer am Kreuz. Es war kein Unfall der Geschichte, sondern Gottes Plan zur Versöhnung. Der Prophet Jesaja sah dies Jahrhunderte zuvor voraus: „Aber er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt“ (Jesaja 53,5).

Am Kreuz von Golgatha bewies Gott seine Liebe: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16). Mit seinem letzten Ruf „Es ist vollbracht!“ (Johannes 19,30) bezahlte Jesus die Schuld der ganzen Menschheit.

IV. Die Auferstehung: Der Sieg über den Tod

Doch das Grab konnte ihn nicht halten! Am frühen Morgen des ersten Tages der Woche geschah das Unfassbare. Der Stein war weggewälzt. In Matthäus 28,6 finden wir die gewaltigste Botschaft der Engel: „Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat.“

Durch seine Auferstehung hat Jesus dem Tod die Macht genommen. Wir dürfen mit dem Apostel Paulus ausrufen: „Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?“ (1. Korinther 15,55). Er lebt – und weil er lebt, werden auch wir leben! Die Auferstehung ist das Siegel Gottes unter sein Versprechen, dass das Leben über den Tod und das Licht über die Finsternis triumphiert.

V. Unsere Hoffnung: Der Morgenstern

Die Drohnenvorführung in Texas erinnerte uns daran, dass Jesus Christus der Herr über das ganze Universum ist. In der Offenbarung 22,16 sagt er von sich selbst: „Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der helle Morgenstern.“

So wie die Lichter in der Nacht leuchteten, so soll die Hoffnung auf seine Wiederkunft in unseren Herzen brennen. Er ist der gute Hirte, der uns verspricht: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (Matthäus 28,20).

Alleluja! Die Frohe Botschaft ist wahr: Das Grab ist leer, der Herr ist wahrhaftig auferstanden! Lasst uns dieses Licht in die Welt tragen. Amen.