Am 19. April 2026 jährte sich der Aufstand im Warschauer Ghetto zum 83. Mal. Dieser heroische Widerstand begann genau an diesem Tag im Jahr 1943 und markiert den grössten bewaffneten Aufstand jüdischer Kämpfer gegen die nationalsozialistische Vernichtungspolitik – den Holocaust – in den von Deutschland besetzten (ab dem 1. September 1939 bis 8. Mai 1945) Gebieten Polens. Ein Symbol für jüdischen Widerstand gegen den Deutschen Völkermord, an dem ca. 6 Millionen Juden und Millionen der Personen von anderen Nationen während des 2. Weltkrieges (1939-1941) starben. Nicht nur Juden waren Opfer des 2. Weltkrieges, welcher Nazi-Deutschland ausgelöst haben.
Kurzer historischer Überblick:
- Hintergrund: Das Warschauer Ghetto wurde 1940 eingerichtet und beherbergte bis zu 460.000 Juden unter unmenschlichen Bedingungen. Ab 1942 begann die systematische Deportation in Vernichtungslager wie Treblinka.
- Der Aufstand: Als die Deutschen am 19. April 1943 die endgültige „Liquidierung“ des Ghettos einleiteten, widersetzten sich rund 700–1.000 schlecht bewaffnete Kämpfer der Jüdischen Kampforganisation (ŻOB) und der Jüdischen Militärunion (ŻZW). Sie hielten die Nazis wochenlang in Schach, obwohl die Übermacht erdrückend war.
- Verlauf und Ende: Die Kämpfe dauerten bis zum 16. Mai 1943. Das Ghetto wurde dem Erdboden gleichgemacht, Tausende starben im Kampf oder wurden ermordet. Führer wie Mordechaj Anielewicz fielen.
- Bedeutung: Symbol für jüdischen Widerstand gegen den Völkermord, an dem ca. 6 Millionen Juden starben. Es inspirierte spätere Generationen.
Polen hat im Zweiten Weltkrieg extrem gelitten – nicht nur durch den Völkermord an den polnischen Juden (ca. 3 Millionen Opfer), sondern auch durch die brutale Besatzung und Vernichtungspolitik gegen die nicht-jüdische polnische Bevölkerung. Insgesamt starben etwa 6 Millionen polnische Staatsbürger (rund 20 % der Vorkriegsbevölkerung).
Polnische Forderungen heute (Stand 2026):
Rechstdenkende Politiker, darunter Präsident Karol Nawrocki, fordern heute etwa 1,3 Billionen Euro (basierend auf einem Gutachten von 2022) für materielle, kulturelle und menschliche Deutschland-Schäden an Polen und der polnischen Bevölkerung in Folge von Deutschland ausgelösten 2. Weltkrieges. Diese Forderung wird regelmässig um Zins erhoben, z. B. bei Reden in Auschwitz oder bei Besuchen in Berlin. es ist wie ein Zerstörungs-Wiederaubau-Kredit, welcher Deutschland zu zahlen hat ohne wenn und aber. Die aktuelle polnische Regierung (unter linksliberalen Koalition von Tusk) ist in dieser Frage zurückhaltender, der rechtsdenkende Präsident Nawrocki hält sie aber als notwendige Entschöädigung.





