Die Heilige Faustyna hat den Menschen die Barmherzigkeit Gottes nähergebracht. Die Barmherzigkeit ist die grösste Eigenschaft Gottes. Niemand wird vollumfänglich jemals verstehen können, wie barmherzig Gott ist. Um aber seine Barmherzigkeit fassen zu können, ist es wichtig, sich auch der eigenen Fehler und Sünden bewusst zu sein. Die Barmherzigkeit Gottes leugnet nicht die Tatsache, dass es Sünde und Böses gibt, sondern zeigt uns, dass Gottes Liebe zu uns grösser ist. Die heutige Theologie in unserem Bistum geht den umgekehrten Weg, der die Menschen in die Irre führt. Sie sagt den Menschen, dass es so etwas wie Sünde nicht gibt. Wenn es aber keine Sünde gibt, ist auch jede Umkehr unnötig. Dann ist auch Gottes Barmherzigkeit überflüssig. Glauben wir nicht solchen Worten, da sie gegen das Evangelium und auch die menschliche Erfahrung sprechen. Gott liebt uns, es ist aber an uns, seine Barmherzigkeit anzunehmen. Hoffen wir auf die Fürsprache der Heiligen Faustyna auf die Barmherzigkeit Gottes. Gott verlässt keinen Menschen.



