Ein katholischer Priester aus dem Aargau hat seinen Job wegen dem Zölibat an den Nagel gehängt. Nun aber ist ein Wunder geschehen: Adrian Bolzern feierte am Karfreitag seinen ersten Gottesdienst als Gehörlosenseelsorger des Bistums Basel. Das trotz dem Verbot des Vatikans, laisierte Priester als Seelsorger weiter zu beschäftigen.
Am Palmsonntag wurde er in seiner neuen Aufgabe begrüsst. Im Mai wird er zum ersten Mal einen Gottesdienst allein feiern – mit einem Dolmetscher. Es braucht noch viel, damit die Kommunikation mit den Gottesdienstteilnehmenden reibungslos funktioniert. Immer wieder hilft ihm seine reformierte Kollegin.
Als bekannt wurde, dass katholischer Pfarrer Kirchenmusikerin heiratet, weil sie ein Kind von ihm erwartet – Bischof Felix Gmür hat dem Priester Hoffnung gemacht, Adrian Bolzern als Seelsorger weiterhin zu beschäftigen. Damals sagte Bischof von Basel: „bei der letzten sogenannten Laisierung eines Priesters dauerte es nur drei Monate. Nun hoffen wir, dass alles bis März 2023 abgeschlossen ist.“ und es wurde so. Ein Wunder ist geschehen.
Schade, dass die katholische Kirche durch aufbauende Worte des Bischofs von Basel in Sachen der Lehre der Kirche nicht gestärkt wird. Quo vadis ecclesia Basiliensis?



