Kirchenratspräsident Luc Humbel will die Glaubwürdigkeit der Kirche zurückgewinnen. Leider ist er trotz der Entscheidung des Verwaltungsgerichts immer noch nicht zurückgetreten.
In seiner Vasallenzeitschrift Horizonte tritt er für eine politische Kirche ein, die Diskriminierung bekämpft und Gleichberechtigung fördert.
Gleichzeitig unterstützt er rechtswidrige Entscheide der Kirchenpflegen sowie Pseudokatholizismus und Doppelmoral der Landeskirchenfunktionäre. Dadurch macht er selbst als Kirchenratspräsident der römisch-katholischen Landeskirche im Aargau, die Kirche unglaubwürdig.
Die aktuellen Kircheaustritts-Zahlen zeigen: Die Austritte von Kirchenmitgliedern bewegen sich auf hohem Niveau – Grund genug, Herr Humbel, das Amt niederzulegen. Wir sind dankbar, wenn Sie aufhören, von Kirche und als Kirche unglaubwurdig zu sprechen.
Die Antwort auf die Krise ist die Wiedererlangung der Glaubwürdigkeit. Wir haben eine Vertrauenskrise in der Kirche, weil Funktionäre wie Sie der Kirche grossen Schaden zufügen. Kein Katholik kann sich mit der Überzeugung abfinden, dass Sie und Ihre Lobbykirchenpfleger, Menschen in der Kirche an den Rand drängen und rechtswidrige Entscheide treffen. Die Kirche muss frei von den Heuchlern sein.
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Die Kündigung von Pater Adam war rechtswidrig – eine solche Entscheidung führt zum Autoritätsverlust der Landeskirche. Luc Humbel als Präsident muss gehen, weil er wissen musste, was Rechtsmissbrauch ist, weil er selbst Anwalt ist.
Der Kirchenrat als Aufsichtsbehörde hat – zusammen mit Luc Humbel – die rechtswidrige Kündigung dreimal – in drei eigenen internen Instanzen der Landeskirche Aargau – gutgeheissen. Das Verwaltungsgericht Aargau als ausserkirchliche Behörde musste schliesslich entscheiden – Pater Adam wurde vor zwei Jahren zu Unrecht gekündigt. Sofort jedoch versucht die Aargauer Landeskirche unter Luc Humbel in einer eigens konstruierten Medienmitteilung, das Urteil des Verwaltungsgerichts abzuschwächen, rechtswidrige Machenschaften zu vertuschen. Hoffentlich erfolglos, denn die Zeit läuft davon.



