Die Kantonalkirche Schwyz möchte nun ebenfalls an der umstrittenen Kampagne „Kirchensteuer-sei-dank“ mitmachen. Die Kampagne, welche den Namen Gottes durch Kirchensteuern ersetzt, wird zurzeit von den Kantonalkirchen Aargau, Luzern und St.Gallen getragen. Andere Kantone wie Schwyz sollen hinzukommen. Die Kampagne stellt eine totale Kapitulation vor dem Zeitgeist dar, da sie davon ausgeht, Menschen können nicht mehr durch den Glauben an die Kirche gebunden werden, sondern nur dadurch, dass man ihnen aufzeigt, wie ihre Steuergelder einen wirtschaftlichen Mehrwert schaffen. Geld statt (Heiliger) Geist ist die Grundhaltung dieser Kampagne. Jeder Katholik muss sich gegen solche Kampagnen, die offen blasphemisch sind, wehren. Wenn die Verantwortlichen der Landeskirchen selbst nicht mehr zum Evangelium stehen, sollten sich jene überlegen, ob sie ihre Posten nicht aufgeben wollen. Es gibt immer noch genügend Katholiken in der Schweiz, die treu zur Kirche und der frohen Botschaft stehen. Gott sei aller Dank, nicht dem Geld.



