In Gebenstorf-Turgi zahlen Kirchgemeindemitglieder weiterhin den normalen Steuerbeitrag, obwohl die sakramentalen Leistungen massiv reduziert wurden. Früher fanden 10 Eucharistiefeiern in der Kirchgemeinde statt. Heute immerhin 50% davon. Ebenfalls wurde jede Woche ein Glaubensabend angeboten. Die Beichte wurde ebenfalls regelmässig am Dienstagabend und am Samstagabend angeboten. Hinzu kamen regelmässige Familienfeste, spezielle musikalische Umrahmungen und weitere Pfarreiangebote, um das religiöse Leben der beiden Pfarreien zu bereichern. Seitdem nun mithilfe der Landeskirche die gewählte Kirchenpflege abgesetzt wurde, finden in beiden Pfarreien nur noch jeweils zwei Eucharistiefeiern statt.
Obwohl in beiden Pfarreien de facto kein Pfarreileben mehr stattfindet, gibt die Kirchgemeinde Geld für Dinge aus, die nichts mit der Seelsorge zu tun haben. Um dies anhand von Zahlen darzulegen: Die Lohnkosten, die nichts unmittelbar mit der Seelsorge zu tun haben, belaufen sich auf mehr als 150’000 Franken. Wer übernimmt die Verantwortung für diese immense Verschwendung von Steuergeldern?



