Saija Ameti, die aus Bosnien stammende Muslima, Chefin der EU-freundlichen Operation Libero und GLP-Parlamentarierin in Zürich, sorgte am Montag mit ihren Schüssen auf Maria und Jesus anlässlich der beginnenden Herbstsession im Bundeshaus allseits für Kopfschütteln.
In Zürich wurde gegen Ameti derweil eine juristisch detailliert abgefasste Strafanzeige der Jungen SVP eingereicht. Die Strafanzeige lautet auf Verletzung der Glaubens- und Kultusfreiheit, dies gemäss Artikel 261 im Strafgesetzbuch. Im Berner Kantonsparlament, dem Grossen Rat, ging am Montag eine Anfrage der SVP zum Thema ein, da Ameti als Doktorandin an der Universität Bern tätig ist.
Ameti zerschoss dieses Bild von Mutter Maria und Jesus.Ameti zerschoss dieses Bild von Mutter Maria und Jesus. Konkret muss die Berner Regierung zur Frage Stellung nehmen, ob sie es für vertretbar halte, dass eine solche Person (gemeint ist Luftpistolenschützin, Juristin und Langzeitdoktorandin Ameti – Anm. d. Redaktion) weiterhin an der Universität Bern promoviert und durch Steuergelder finanziert wird. Beantworten muss der Regierungsrat auch, welche Massnahmen er im Zusammenhang mit diesem Vorfall plane (Untersuchung, Strafanzeige, Sanktionen).
Aus Zürich wurde im Verlaufe des Nachmittags bekannt, dass die Zürcher GLP-Politikerin Sanija Ameti aus der Parteileitung und dem Vorstand der GLP Kanton Zürich zurückgetreten sei.
Dies heisst, dass Ameti für die GLP im Zürcher Stadtparlament sitzen bleibt. Ob sie auch an der Spitze der EU-Beitrittsbewegung Operation Libero verbleiben wird, ist weiterhin offen.



