Die Schweizer Imkerinnen und Imker blicken auf ein außergewöhnlich ertragreiches Jahr zurück. Dank günstiger Wetterbedingungen konnten die Bienen deutlich mehr Honig produzieren als in den Jahren zuvor, wie der Dachverband Apisuisse berichtet.
Die Erträge der Bienenvölker in der Schweiz lagen 2025 erheblich über dem Durchschnitt. Mit etwa 23,6 Kilogramm Honig pro Volk wurde eine beeindruckende Steigerung von 47 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Diese Zahlen basieren auf den Erhebungen von über 800 Imkerinnen und Imkern, die ihre Ergebnisse von 1200 Bienenständen und 9800 Bienenvölkern an das Netzwerk gemeldet haben.
Ein milder Frühling mit viel Sonne und ein heißer, trockener Sommer boten optimale Bedingungen für die Bienen. Trotz eines regenreichen Julis war das Jahr 2025 insgesamt günstig für die Nektarsuche. Besonders im Jura waren die Bienen besonders produktiv, was sich in einer durchschnittlichen Honigproduktion von über 38 Kilogramm pro Volk widerspiegelte. Diese regionale Spitzenleistung zeigt die Vielfalt der Bedingungen, unter denen die Imkerinnen und Imker arbeiten.
Die hohe Honigproduktion lässt jedoch keine direkten Rückschlüsse auf die Gesundheit der Bienen zu. Martin Schwegler, Zentralpräsident von BienenSchweiz, betont, dass die Herausforderungen für die Bienengesundheit weiterhin bestehen. Dennoch zeigt die diesjährige Bilanz, wie eng die Arbeit der Imkerinnen und Imker mit den natürlichen Gegebenheiten verknüpft ist, und wie wichtig es ist, diese sorgfältig zu beobachten und anzupassen.



