Teneriffa wird erneut von einem tragischen Unglück erschüttert, bei dem drei Menschen ihr Leben verloren. Wieder einmal führten massive Wellen an der Küste der beliebten spanischen Insel zu tödlichen Zwischenfällen, die auch mehrere Verletzte nach sich zogen.
Am Sonntagnachmittag bestätigte die örtliche Behörde, dass zwei Männer und eine Frau den gefährlichen Wellen im Naturschwimmbecken Isla Cangrejo im Westen der Insel zum Opfer fielen. Berichten zufolge handelt es sich bei den Opfern um Touristen aus Italien und der Slowakei. Trotz der Warnungen vor hohen Wellen und der geschützten Lage des Beckens wurden die Schwimmer von den Naturgewalten überrascht.
Bereits im vergangenen Monat kam es zu ähnlichen Vorfällen, bei denen mehrere Badegäste an verschiedenen Stränden der Insel, einschließlich Puerto de la Cruz im Norden, ins Meer gespült wurden. Die Vulkaninsel ist bekannt für ihre imposanten und oft unberechenbaren Wellen, die eine ständige Gefahr für Einheimische und Touristen darstellen.
Die kanarische Regionalregierung weist auf ihrer Website darauf hin, dass der Natur-Pool von Isla Cangrejo normalerweise ein sicherer Ort zum Schwimmen ist, doch bei Flut und starkem Wellengang besondere Vorsicht geboten ist. Trotz der Schutzmaßnahmen durch eine Betonmauer konnten die mächtigen Wellen nicht zurückgehalten werden, was zu dieser jüngsten Tragödie führte. Die Behörden rufen erneut zur Vorsicht auf und betonen die Wichtigkeit, die Warnungen ernst zu nehmen, um weitere Opfer zu vermeiden.



