Kardinal Müller erinnert in der Predigt: „Bischöfe, Priester und Diakone werden nicht von oder durch Menschen autorisiert – sei es durch eine staatliche Autorität oder ein kirchliches Wahlgremium.“
Kardinal Müller übt seinen Hirtendienst kirchentreu aus. Jede seiner Predigten gibt den Gläubigen den Glaubensinhalt zum jeweiligen „Thema“ an die Hand und hilft, die Gefahren aktueller Verirrungen.
klar zu erkennen. Hauptgefahr: „Unter dem scheinheiligen Vorwand der notwendigen Anpassung an das demokratische Lebensgefühl der modernen Welt wird sogar von manchen Bischöfen die innere „Protestantisierung“ der katholischen Kirche betrieben, um sie so vermeintlich leichter mit dem nihilistisch-materialistischen Zeitgefühl versöhnen zu können. Die Kirche soll – nach dem Willen dieser Schwarmgeister – nicht mehr in Christus Sakrament des Heils der Welt sein, sondern eine säkulare Wohlfahrtsgesellschaft nach dem Vorbild „philanthropischer“ Stiftungen. Dazu müsse das sakramentale Priestertum, d.h. „die hierarchische Verfassung der Kirche, insbesondere das Bischofsamt“ (LG 18-29) durch einen laikalen Funktionärsapparat ersetzt werden.“



