Im Jahr 2023 gab die Eidgenossenschaft 0,43 Prozent ihres Bruttonationaleinkommens für Entwicklungshilfe aus. Dieser Wert sei immer noch weit vom international vereinbarten Ziel von 0,7 Prozent entfernt. Die Schweiz liege unter den europäischen Ländern nur auf Platz 10, bedauert Alliance Sud.
Mehr Geld für die Ukraine als für ganz Afrika
„Die Schweiz muss endlich das von der UNO unterstützte Ziel erreichen und 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für die Entwicklungsfinanzierung bereitstellen“, betont Andreas Missbach, Direktor von Alliance Sud. Darüber hinaus soll der Wiederaufbau der Ukraine auch aus dem Budget der internationalen Zusammenarbeit finanziert werden. Damit würde die Ukraine ab 2025 mehr finanzielle Mittel erhalten als alle bilateralen Programme der Schweizer Auslandshilfe (DEZA) in Subsahara-Afrika zusammen.
„Es ist ein Skandal: Die internationale Gemeinschaft kann nur schwer verstehen, dass die Schweiz bei einer Staatsverschuldung von 16 Prozent auf Kosten der Ärmsten spart“, fährt Andreas Missbach fort. Quelle: vaticannews.va



