Grosses Pro-Life-Demo in Zürich überwacht

19. September 2026 fand der 16. Marsch fürs Läbe in Zürich statt. In diesem Jahr stand besonders die Perspektive von Männern im Mittelpunkt,

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Am 19. September 2026 fand der 16. Marsch fürs Läbe in Zürich statt. In diesem Jahr stand besonders die Perspektive von Männern im Mittelpunkt, die mit einer unerwarteten Schwangerschaft oder den Folgen einer Abtreibung konfrontiert sind.

In Zürich kam es diesbezüglich am Samstagnachmittag zu einem grossen Polizeiaufgebot, nachdem über 1000 Gegner der Abtreibung mit einer Gegendemonstration den „Marsch fürs Leben“ störten. Vermummte Personen auf Fahrrädern blockierten den Start des genehmigten Marsches und hinderten den Umzug, indem sie Strassen mit umgekippten Containern versperrten und Brände legten. Als die Polizei mehrfach erfolglos aufforderte, die Strassen freizugeben, setzte sie Wasserwerfer ein.

Der Marktplatz in Zürich-Oerlikon diente als Sammelpunkt für den diesjährigen Marsch, der unter dem Motto „Together for Life!“ stand und mit Sichtschutz abgesperrt war. Dort hielt unter anderem der Freiburger SVP-Nationalrat Nicolas Kolly eine Rede.

Die „Pro Life“-Kundgebung wurde wegen angekündigter Gegendemonstrationen von linken Gruppen von einem großen Polizeiaufgebot begleitet. Zwei Wasserwerfer standen bereit, und die Polizei führte im Umfeld der Veranstaltung mehrere Kontrollen durch.

Am Abend teilte die Stadtpolizei Zürich mit, dass gegen Personen, die Flaschen warfen, Gummischrot eingesetzt wurde. Zusätzlich wurden laut einem Kommuniqué zwei Personen wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte vorläufig festgenommen und zur weiteren Befragung gebracht.