Bekanntlich sind wegen des Coronavirus im Moment die Messen nur ohne Volk erlaubt. Der Bischof ermutigt aber alle Priester, die Eucharistie jeden Tag zu feiern. Er betont damit den unendlichen Wert der Eucharistiefeier, was ein wichtiger theologischer Impuls des Bischofs ist. Der Seelsorgeverband Birmenstorf-Gebenstorf-Turgi ist bereits früher diesem Gedanken gefolgt und hat sich bemüht, Eucharistiefeiern online anzubieten. Auch in dieser Zeit feiern wir seit dem 19. März 2020, dem Heiligen Josefsfest, jeden Tag um 9.00 Uhr die Messe und streamen sie live. Auch später können die Messen jederzeit auf unserer Webseite kathkirchegetu.ch mitverfolgt werden. Die vielen Aufrufe unserer Livestram-Messen und die positiven Rückmeldungen bestätigen uns in unserem Tun. Ebenfalls ist es schön, dass nun vereinzelt auch andere Pfarreien sowie die Landeskirche sich ein Vorbild an uns genommen haben. Die Landeskirche hat vor, am 5. April mit Gottesdienst-Übertragung auf Tele M1 zu starten. Wir sind froh, dass die Landeskirche nun auch diesen progressiven Weg geht, um den Menschen das Zentrum des katholischen Glaubens, das Feiern der Eucharistie, zu ermöglichen.
Die Suche nach dem Corona-Impfstoff
Mit der Coronavirus-Epidemie ist ein Wettbewerb zwischen Pharmaunternehmen weltweit entbrannt. Wer stellt als Erstes einen wirksamen Impfstoff her? Ganz vorne dabei sind die Amerikaner. Mitte Februar einigten sich 400 Experten auf einer Konferenz in Genf, die Suche danach zu beschleunigen. In vielen Ländern wird derzeit an der Entwicklung eines Impfstoffes gearbeitet.
Politiker tritt ab und wird Ordensmann
Der Vizegouverneur von Washington verlässt die Politik und tritt dem Jesuitenorden bei. Das berichtet das US-Jesuitenmagazin „ America”.
Der 38-jährige Politiker Cyrus Habib, der akademische Abschlüsse in Vergleichender Literaturwissenschaft und Jura hat, empfing nach Angaben von „America” im Alter von 25 Jahren die Taufe, während er an der britischen Universität Oxford studierte. Ausschlaggebend dafür sei die Bekanntschaft mit einer Gruppe britischer Dominikaner, unter ihnen Timothy Radcliffe, in Blackfriars Hall gewesen.
Auch Habibs Mutter Susan Amini, die in Teheran ebenfalls eine Ausbildung an katholischen Instituten genossen hatte, liess sich später taufen; sie wirkt als Richterin am Obersten Gericht von King County, einem Landkreis in Washington. Habibs Vater starb 2016 an Krebs. Sein Tod brachte den jungen Politiker dazu, über eine Priesterberufung nachzudenken.
Neue Kirchenstatistik: Anzahl der Katholiken weltweit steigt weiter
Die Anzahl der getauften Katholiken weltweit ist auf 1,3 Milliarden angestiegen. Zu diesem Anstieg tragen vor allem Asien und Afrika bei, während die Zahl der Seminaristen weltweit sinkt. Diese und andere Daten finden sich im neuen Statischen Jahrbuch der katholischen Kirche 2018 und im Päpstlichen Jahrbuch 2020, die am Mittwoch (25.03.2020) vorgestellt wurden.
Seit Beginn des Jahres 2019 wurden demnach unter anderem weltweit vier neue Bischofssitze, eine Eparchie und zwei Territorialprälaturen errichtet. Sämtliche Daten wurden durch das zentrale Statistikamt der katholischen Kirche zusammengetragen. Insgesamt ist im ersten Quinquennium des Pontifikates von Papst Franziskus ein deutlicher Anstieg der pastoralen Aktivitäten in Afrika und Asien zu verzeichnen.
Anstieg der Katholiken und Bischöfe
Zwischen 2013 und 2018 (Stichdatum für das Statische Jahrbuch) wuchs die Anzahl der Katholiken weltweit um etwa 6 Prozent an, was einem Anstieg von knapp 1,254 auf 1,329 Milliarden, oder um insgesamt etwa 75 Millionen Gläubige, entspricht. Von der Gesamtzahl der Katholiken leben etwa 48 Prozent in Amerika, 21,5 Prozent in Europa und 11,1 Prozent in Asien, wo sich ein bemerkenswerter Anstieg zeigte. Insgesamt machten die Katholiken 2018 etwas weniger als 18 Prozent der Gesamtbevölkerung aus.
Innerhalb des Beobachtungszeitraumes von fünf Jahren ist auch die Anzahl der Bischöfe weltweit um etwa 3,9 Prozent angestiegen, wovon der Löwenanteil auf Ozeanien entfällt (+4,6 Prozent), dicht gefolgt von Amerika und Asien (beide +4,5 Prozent), Europa (+4,1 Prozent) und Afrika (+1,4 Prozent).
Religion online lernen | Kath-App
Liebe Schülerinnen und Schüler, Liebe Mitchristen
Zum Hochfest Verkündigung des Herrn (25.März) darf ich Euch das neue Lernapp präsentieren, das in den letzten Tagen erstellt wurde. Das Tutorial, welches in der App angeschaut werden kann, erklärt die Bedienung des Lernspieles. Das Spiel kann auf unserer Webseite kathkirchegetu.ch gespielt oder für Mobilgeräte IOS oder Android heruntergeladen werden . Ich wünsche Euch viel Freude. | Pater Adam
Feste feiern…25. März – Hochfest Verkündigung des Herrn
Am 25. März feiern wir das Hochfest Verkündigung des Herrn. An diesem Tag wird die Euchristiefeier um 9.00 Uhr auf LIVESTREAM auf unserer Webseite übertragen.
Wir leben in einer Zeit, in der Menschen innerlich wie äusserlich bedrängt sind. Viele Kirchenleute rufen deshalb auf, sich und die ganze Welt, Maria zu weihen. Durch die Verbundenheit mit Maria und das Vertrauen auf die erlösende Gnade des Kreuzes erstrahlt uns in dieser Zeit, die Barmherzigkeit Gottes und schon die Morgenröte der Auferstehung. Am Kreuz hat uns Christus das Leben mit Maria als Vermächtnis gegeben: „Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich“ (Joh. 19,27).
Weihegebet:
Heute nehme ich dich, o Maria,
in Gegenwart des ganzen Himmels
als meine Mutter und Königin an.
Ich weihe und schenke dir
mein Herz, meinen Leib und meine Seele,
meinen inneren und äußeren Besitz,
und auch den Wert all meiner Gebete, guten Werke und Leiden,
meine ganze Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
In allem sollst du frei über mich verfügen,
in Zeit und Ewigkeit,
damit Gott mehr geliebt wird, zu seiner größeren Ehre
und zum Heil der Menschen.
Amen.
(hl. Ludwig Maria Grignions von Montfort)
Papst ruft zu Sturmgebet gegen Corona auf
Papst Franziskus ruft alle Christen weltweit zu einem Sturmgebet gegen das Corona-Virus auf. Darum lade er alle ein, am Mittwoch, dem 25. März, um 12 Uhr das Vaterunser zu beten. „An dem Tag, an dem viele Christen der Verkündigung der Geburt Jesu an die Jungfrau Maria gedenken, möge der Herr das einmütige Gebet aller seiner Jünger hören…“ Mit derselben Absicht wolle er am kommenden Freitag, 27 März um 18 Uhr ein Gebet auf dem (menschenleeren) Vorplatz des Petersdoms leiten. Hiermit lade er alle ein, sich über die Medien geistlich daran zu beteiligen. „Wir werden auf das Wort Gottes hören, wir werden unsere Bittgebete erheben. Und wir werden das Allerheiligste Sakrament anbeten, mit dem ich am Ende den Segen Urbi et Orbi erteile, der mit der Möglichkeit verbunden ist, einen vollkommenen Ablass zu empfangen“- so der Papst.
virtuellekirche.ch

Die öffentlichen Angebote der Kirchen werden bis vorerst zum 19. April weitgehend ausgesetzt werden. Das in einer Zeit, die für Christinnen und Christen besonders bedeutungsvoll ist.
Die in der Fasten-und Osterzeit entstehenden Lücken will die katholische Wochenzeitschrift Sonntag mit ihrem neuen Angebot www.virtuellekirche.ch etwas füllen. Auf dieser neuen Plattform von Sonntag finden Katholikinnen und Katholiken spirituelle Begleitung durch die Woche.
Auf www.virtuellekirche.ch werden Anregungen für Momente der Stille und der Andacht und am Wochenende jeweils die aufbereiteten Sonntagslesungen angeboten. Der einfach abrufbare Inhalt wird laufend ausgebaut und mit Videos und Musik ergänzt. Ebenso bietet die Webseite Glaubensimpulse von Papst Franziskus. Auf die Osterfeiertage hin bereitet das Team des Sonntag die Passionsgeschichte zum Hören vor. Die Passionsgeschichte ist hier abrufbar-(LINK)
Seelsorger sollten sich nicht auf die Rolle des Zuschauers beschränken…
Papstsekretär sagte: „Menschen werden Kirche verlassen, die sie allein lässt.
Seelsorger sollten sich nicht auf die Rolle des Zuschauers beschränken, sondern zu den Menschen gehen. Dabei sollten sie alle notwendigen Vorkehrungen treffen, um Ansteckungen zu vermeiden“.
„Pasta und Pizza“ würden weiterhin zugestellt, aber nicht die Kommunion für Alte, Kranke und Menschen in Not. Supermärkte und andere Läden seien offen, aber nicht die Kirchen, schrieb der Papstsekretär Gaid. Die Regierung habe die Pflicht, die Gesundheit und materielle Versorgung der Bevölkerung sicher zu stellen, die Kirche habe die Pflicht, das Gleiche für die Seelen zu tun betonte er. Die Diözese Rom hatte erst beschlossen, alle Kirchen zu schliessen. Einen Tag später wurde die Entscheidung wieder aufgehoben. Auch Papst Franziskus hat die Seelsorger aufgefordert, während der Krise nahe bei den Gläubigen zu sein.
Auftrag der Kirche zur Verkündigung
Während der Corona-Krise hat die Kirche erlebt, wie wichtig es ist, das Evangelium auf ungewohnten Wegen zu verkünden. In unserem Seelsorgeverband haben wir uns dieser Aufgabe gestellt, indem wir durch Livestreamings, Lern-Apps und Artikel auf unserer Homepage und unserem Pfarrblatt den Menschen die frohe Botschaft verkündet haben. Es ist ein Fehlgedanke zu glauben, dass nachdem nun öffentliche Messfeiern wieder erlaubt sind, alles zum „Courant normal“ zurückkehren darf. Es ist bereits das Anliegen des früheren Bischofs Kurt Koch gewesen, den Glauben auf verschiedene Weisen in die Welt zu tragen. Nicht umsonst trägt auch das Dokument mit den Leitsätzen zum Pastoralen Entwicklungsplanes (PEP) den Titel „Den Glauben ins Spiel bringen.“ Die Verkündigung darf nicht nur in der Homilie durch die Auslegung des Wort Gottes für die anwesenden Messbesucher stattfinden, sondern an verschiedenen Orten wirksam sein. Das Evangelium muss, wie es Papst Franziskus sagt, auf die Strassen und auch an die Ränder der Gesellschaft getragen werden. Wir werden uns in unserem Seelsorgeverband weiterhin bemühen, diesem Ideal nachzukommen.


