Laut einer Ankündigung auf der US-Support-Website des Technologiekonzerns wird Samsung Messages im Juli eingestellt. Betroffene Besitzer von Samsung-Smartphones und anderen Geräten werden gebeten, vorübergehend auf Google Messages umzusteigen, „um weiterhin ein einheitliches Messaging-Erlebnis auf Android zu gewährleisten“.
Alle Samsung Galaxy-Smartphones laufen mit Googles Android-Betriebssystem. Um zu Google Messages zu wechseln, finden Nutzer auf der Samsung-Website Anweisungen, wie sie die App aus dem Play Store herunterladen (falls sie noch nicht auf ihrem Smartphone installiert ist) und als Standard-App festlegen können. Manche Nutzer erhalten zusätzlich eine Benachrichtigung in der App, die sie durch den Vorgang führt.
Samsung gibt an, dass der Wechsel zu Google Messages den Nutzern Zugriff auf Updates wie die neuesten KI-Funktionen von Googles Gemini ermöglicht – darunter eine experimentelle Funktion namens „Remix“, mit der während Konversationen Bilder generiert und KI-gestützte Antwortvorschläge gemacht werden können – sowie die Möglichkeit, qualitativ hochwertigere Fotos zwischen Android- und Apple iOS-Geräten über RCS-fähige Nachrichten auszutauschen.
Nutzer älterer Android-Betriebssysteme (ab Android 11) sind vom Ende von Samsung Messages nicht betroffen, teilte das Unternehmen mit. Um die auf Ihrem Samsung-Gerät installierte Android-Version zu überprüfen, öffnen Sie die Einstellungen-App, tippen Sie auf „Softwareinformationen“ und scrollen Sie zu „Android-Version“.
Kardinal Koch über die „Herausforderungen der Ökumene“
(Foto: YouTube)
In einem Interview mit der französischen Zeitung La Croix (01.04.2026) sprach Kardinal Kurt Koch über die Schwierigkeiten, mit denen der Ökumenismus heute konfrontiert ist, und über die Hoffnungen, die Papst Leo XIV. in diese Bewegung setzt. Eine Überwindung der Lehrstreitigkeiten, unter anderem mit den Anglikanern, erscheine angesichts ihrer Irrtümer unwahrscheinlich, betonte der Kardinal. Gleichzeitig bleibe die Orthodoxie intern zersplittert und von Konflikten geprägt, fuhr er fort.
Der Präfekt des Dikasteriums zur Förderung der christlichen Einheit erklärte in einem Interview, dass die Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften in der Kirche von England und die Ordination von Frauen ein ernstes Problem darstellen, das dem ökumenischen Bestreben im Wege steht.
„Die Einheit der Kirche setzt die gegenseitige Anerkennung der Ämter voraus. Die katholische Kirche kann jedoch nicht verpflichtet werden, Weihen anzuerkennen, die sie theologisch für unmöglich hält“, betonte der Schweizer Prälat. Die unterschiedlichen Haltungen gegenüber dem Frauenpriestertum gewannen besondere Bedeutung, nachdem Sarah Mullally das Amt der anglikanischen Erzbischöfin von Canterbury übernommen hatte.
Man sollte sich vor Augen halten, dass die Kirche anglikanische Weihen überhaupt nicht als gültig anerkennt. Papst Leo XIII. urteilte, dass diese Weihen mangelhaft seien und das sakramentale Priestertum nicht wirksam verliehen.
Die liturgische Zeremonie zur Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften in der anglikanischen Kirche wurde in den letzten Jahren als Experiment eingeführt. Dabei wurde betont, dass diese Zeremonien keine Hochzeitszeremonie darstellen, sondern vielmehr dazu dienen, „das Gute in der Beziehung zu feiern“. Sie unterscheiden sich von den Segnungen für Paare, die unter Papst Franziskus erlaubt waren, durch ihre Förmlichkeit und ihren Fokus auf die Partnerschaft – nicht auf die darin lebenden Personen.
Laut Kardinal Koch gibt es auch Herausforderungen im Dialog mit der Orthodoxie. Dieser sei nach Ansicht des Hierarchen durch den Konflikt zwischen dem Moskauer und dem Konstantinopler Patriarchat über die Autokephalie der Ukraine schwieriger geworden als zuvor.
In einem Interview mit La Croix wies Kardinal Koch zudem darauf hin, dass die Unterstützung der israelischen Kriege durch protestantische Bewegungen in der Hoffnung, die Wiederkunft Christi herbeizuführen, aus katholischer Sicht ein falsches Glaubensverständnis offenbare. Der Kardinal erhob außerdem den Vorwurf gegen den orthodoxen Patriarchen von Moskau, Kyrill, Religion zu missbrauchen, um militärische Konflikte zu verherrlichen.
Kardinal Koch betonte, dass die Unterschiede zwischen der katholischen Kirche und den getrennten Gemeinschaften nicht ignoriert oder hingenommen werden dürften. Er erklärte, dass man, um eine Erneuerung der Kirchengemeinschaft mit Nichtkatholiken in Erwägung zu ziehen, zunächst die Einheit der Lehre erreichen müsse und sicherstellen müsse, dass alle „dem apostolischen Glauben anhängen, der jedem neuen Glied des Leibes Christi vermittelt wird“. Laut dem Geistlichen entspricht diese Auffassung von Ökumene besonders der von Papst Leo XIV.
Artemis II (heutzutage an Ostern) bricht den Distanzrekord von Apollo 13 (damals an Weihnachten) und fliegt über die Rückseite des Mondes
Dieses Bild aus einem NASA-Video zeigt den Mond, aufgenommen von einer Kamera ausserhalb des Orion-Raumschiffs am Montag, dem 6. April 2026, nachdem die Artemis-II-Astronauten die grösste jemals von Menschen zurückgelegte Entfernung von der Erde überschritten hatten. (NASA)
Auf diesem von der NASA bereitgestellten Foto blickt Artemis-II-Pilot und NASA-Astronaut Victor Glover am Montag, dem 6. April 2026, aus einem der Fenster des Orion-Raumschiffs zur Erde, kurz bevor das Raumschiff den Mond passiert. (NASA)
Dieses Bild, das die NASA am Montag, dem 6. April 2026, veröffentlichte, zeigt eine Aufnahme des Mondes, die die Besatzung der Artemis-II-Mission vor dem Schlafengehen am fünften Missionstag gemacht hat. (NASA)
HOUSTON (USA) — Nachdem die Astronauten der Artemis-II-Mission hinter dem Mond hervorgekommen waren, traten sie am Montagabend mit ihrer Kapsel die Heimreise an, nachdem sie einen grandiosen Blick auf die Rückseite des Satelliten genossen hatten, der noch nie zuvor mit bloßem Auge zu sehen war, und einen neuen Distanzrekord für die Menschheit aufgestellt hatten.
Der siebenstündige Vorbeiflug war der Höhepunkt der ersten Rückkehr der NASA zum Mond seit der Apollo-Ära , diesmal mit drei Amerikanern und einem Kanadier – ein weiterer Schritt hin zur Verwirklichung des Ziels, in nur zwei Jahren am Südpol des Mondes zu landen.
Doch zunächst gewann Artemis II einen Preis und das Recht, damit anzugeben.
Diese Mission übertraf den Distanzrekord von 400.171 Kilometern (248.655 Meilen), der von Apollo 13 im April 1970 kurz vor dem Vorbeiflug und den intensiven Mondbeobachtungen aufgestellt worden war.
„Ich bin überwältigt davon, was man derzeit mit blossem Auge vom Mond aus sehen kann. Es ist einfach unglaublich“, funkte der kanadische Astronaut Jeremy Hansen vor dem Vorbeiflug. Er appellierte an „diese und die nächste Generation, dafür zu sorgen, dass dieser Rekord nicht lange Bestand hat.“
Es ist an der Zeit, dass Artemis II den Distanzrekord von Apollo 13 übertrifft; was Sie über den Mondvorbeiflug wissen sollten
Artemis II: Astronauten begeben sich nach einem Tag im Orbit um die Erde auf den Weg zum Mond.
Apollo vs. Artemis: Was Sie über die Rückkehr der NASA zum Mond wissen sollten
Kurz nachdem sie den Apollo-13-Rekord gebrochen hatten, baten die Astronauten um Erlaubnis, zwei neu entdeckte Mondkrater zu benennen. Sie schlugen „Integrity“ vor, den Namen ihrer Kapsel, und „Carroll“ zu Ehren von Kommandant Reid Wisemans Frau, die 2020 an Krebs verstorben war. Wiseman weinte, als Hansen die Anfrage an die Missionskontrolle richtete, und die vier Astronauten umarmten sich unter Tränen.
„Was für ein majestätischer Anblick hier draußen!“, funkte Wiseman, nachdem er sich wieder gefasst hatte und mit dem Fotografieren begann. Die Astronauten berichteten, dass es ihnen gelungen war, Mond und Erde auf einem Foto festzuhalten, und hielten Kontakt zu Wissenschaftlern in Houston, um ihre Beobachtungen zu teilen.
Einige Gipfel leuchteten so hell, bemerkte Pilot Victor Glover, dass sie aussahen, als wären sie schneebedeckt. Neben dem Fotografieren der Szenerie mit leistungsstarken Nikon-Kameras zückten die Astronauten auch ihre iPhones für spontane Schnappschüsse.
Die Astronauten erhalten eine Wecknachricht von Apollo.
Wiseman, Glover, Hansen und Christina Koch eröffneten den denkwürdigen Tag mit der Stimme von Apollo-13-Kommandant Jim Lovell, der die Botschaft nur zwei Monate vor seinem Tod im vergangenen August aufgenommen hatte. „Willkommen in meiner alten Heimat“, sagte Lovell, der auch mit Apollo 8, der ersten bemannten Mondmission, geflogen war. „Es ist ein historischer Tag, und ich weiss, wie beschäftigt Sie sein werden, aber vergessen Sie nicht, die Aussicht zu geniessen.“
Sie hatten den Seidenaufnäher von Apollo 8 dabei, der Lovell zum Mond begleitet hatte, und zeigten ihn kurz vor dem entscheidenden Vorbeiflug. „Es ist uns eine Ehre, ihn an Bord zu haben“, sagte Wiseman. „Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag.“
Artemis II wendet das gleiche Manöver an, das Apollo 13 nach der Explosion eines Sauerstofftanks an Bord des Raumschiffs durchführte, die zum Zwischenfall „Houston, wir haben ein Problem“ führte und jede Hoffnung auf eine Mondlandung zunichtemachte.
Diese als lunare Freirückflugbahn bekannte Nonstop-Landeroute nutzt die Schwerkraft von Erde und Mond und reduziert so den Treibstoffbedarf. Es handelt sich um eine himmlische Acht, die die Astronauten nach ihrem Abflug hinter dem Mond am Montagabend auf Kurs zur Erde brachte.
Die Besatzung von Artemis II blieb mehr als die Hälfte des Mondvorbeiflugs hinter dem Mond verborgen. Während der 40-minütigen Funkstille erreichten sie ihre grösste Annäherung an den Mond – 6.545 Kilometer (4.067 Meilen) – und ihre maximale Entfernung von der Erde in Höhe von 406.771 Kilometern (252.756 Meilen). Zu diesem Zeitpunkt befanden sie sich bereits auf dem Rückweg. Die Rückkehr wird vier Tage dauern, und der Testflug endet am Freitag mit einer Wasserung im Pazifik.
Seine geschätzte Geschwindigkeit am Punkt der größten Annäherung an den Mond: 5.052 km/h (3.139 mph).
Die Astronauten konzentrieren sich auf wissenschaftliche Beobachtungen.
Wiseman und seine Crew verbrachten Jahre damit, die Geographie des Mondes zu studieren, um sich auf das grosse Ereignis vorzubereiten, und in den letzten Wochen fügten sie Sonnenfinsternissen ihrem Repertoire hinzu.
Ganz oben auf ihrer Liste wissenschaftlicher Ziele: das Orientale-Becken, ein riesiges Becken, das durch Einschläge von Himmelskörpern entstanden ist und aus drei konzentrischen Ringen besteht, wobei sich der äussere Ring über fast 950 Kilometer (600 Meilen) erstreckt.
Zu den weiteren Touristenattraktionen zählten die Landestellen von Apollo 12 und 14 aus den Jahren 1969 bzw. 1971 sowie die Ränder der Südpolregion, dem bevorzugten Ort für zukünftige Mondlandungen. Weiter draußen waren Merkur, Venus, Mars und Saturn – und natürlich die Erde – sichtbar. Eine totale Sonnenfinsternis erhellte den Himmel, während die Astronauten den Mond umkreisten und sich auf den Rückweg zur Erde machten, wobei sie ihre Mondbeobachtungen und -fotografien fortsetzten.
Ihre Mentorin in Mondmissionen, die NASA-Geologin Kelsey Young, erwartet Tausende von Fotos.
Artemis II ist der erste bemannte Mondflug der NASA seit Apollo 17 im Jahr 1972. Er ebnet den Weg für Artemis III im nächsten Jahr, bei dem eine weitere Orion-Besatzung das Andocken an Mondlandefähren im Erdorbit üben wird. Darauf folgt 2028 die Landung zweier Astronauten in der Nähe des Mond-Südpols im Rahmen von Artemis IV.
Obwohl Artemis II möglicherweise der Route von Apollo 13 folgt, erinnert sie eher an Apollo 8 und die ersten Mondbesucher der Menschheit, die am Heiligabend 1968 den Mond umkreisten und aus dem Buch Genesis vorlasen.
Glover sagte, der Flug zum Mond während der christlichen Karwoche habe ihm „die Schönheit der Schöpfung“ spüren lassen. Die Erde, erklärte er am Wochenende, sei eine Oase inmitten „eines grossen Nichts, dieses Dings, das wir Universum nennen“, wo die Menschheit als Einheit existiere.
„Dies ist eine Gelegenheit für uns, uns daran zu erinnern, wo wir sind, wer wir sind und dass wir eins sind und gemeinsam voranschreiten müssen“, sagte Glover, während er die Hände seiner Crewmitglieder schüttelte.
Das Licht der Welt am Firmament – Eine biblische Betrachtung der Heilsgeschichte in Texas/USA✝️
Ein bewegendes Zeugnis des Glaubens in Texas, USA: Mit einer eindrucksvollen Drohnen-Inszenierung wurde die Heilsgeschichte unseres Herrn Jesus Christus – sein Tod am Kreuz und seine glorreiche Auferstehung – an den nächtlichen Himmel gezeichnet.
Diese leuchtende Verkündigung war Teil der Veranstaltung „Bright Night“ der Kirchengemeinde The Church on MastersRoad in Manvel. Ihr Ziel war es, die Frohe Botschaft des Evangeliums auf eine Weise zu teilen, die die Herzen tief berührt: die Geschichte Jesu, von seiner Geburt bis zu seinem Sieg über den Tod.
Ein wahrlich erhebender Anblick, der uns an das grösste Wunder erinnert. Alleluja!
Wenn wir die Lichter am Himmel sehen, werden wir an das Wort aus dem Propheten Jesaja (9,1) erinnert: „Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.“ Was in Texas durch moderne Technik dargestellt wurde, ist die ewige Wahrheit der Heiligen Schrift.
I. Die Menschwerdung: Gott kommt uns ganz nahe
Die Geschichte beginnt nicht mit einer Idee, sondern mit einem Ereignis. In der Stille der Nacht erfüllte sich die Verheißung aus Johannes 1,14: „Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit.“
Jesus Christus verließ den Thron der Herrlichkeit, um als verletzliches Kind in einer Krippe zu liegen. Der Engel verkündete den Hirten auf dem Feld: „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids“ (Lukas 2,10-11). Er kam nicht als gewaltiger Herrscher, sondern als das „Lamm Gottes“, um uns den Weg zum Vater zu zeigen.
II. Sein Wirken: Licht in unserer Dunkelheit
Während seines Lebens auf Erden offenbarte Jesus das Herz Gottes. In Matthäus 11,5 lesen wir, wie er sein Wirken beschrieb: „Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium gepredigt.“
Jesus blieb nicht fern von unserem Leid. Er berührte die Unberührbaren und liebte die Ungeliebten. Er ist die Erfüllung von Psalm 147,3: „Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden.“ Jedes seiner Wunder war ein Vorbote auf die neue Welt, in der es keinen Schmerz mehr geben wird.
III. Das Kreuz: Die höchste Liebe
Der Höhepunkt der biblischen Geschichte ist das Opfer am Kreuz. Es war kein Unfall der Geschichte, sondern Gottes Plan zur Versöhnung. Der Prophet Jesaja sah dies Jahrhunderte zuvor voraus: „Aber er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt“ (Jesaja 53,5).
Am Kreuz von Golgatha bewies Gott seine Liebe: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16). Mit seinem letzten Ruf „Es ist vollbracht!“ (Johannes 19,30) bezahlte Jesus die Schuld der ganzen Menschheit.
IV. Die Auferstehung: Der Sieg über den Tod
Doch das Grab konnte ihn nicht halten! Am frühen Morgen des ersten Tages der Woche geschah das Unfassbare. Der Stein war weggewälzt. In Matthäus 28,6 finden wir die gewaltigste Botschaft der Engel: „Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat.“
Durch seine Auferstehung hat Jesus dem Tod die Macht genommen. Wir dürfen mit dem Apostel Paulus ausrufen: „Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?“ (1. Korinther 15,55). Er lebt – und weil er lebt, werden auch wir leben! Die Auferstehung ist das Siegel Gottes unter sein Versprechen, dass das Leben über den Tod und das Licht über die Finsternis triumphiert.
V. Unsere Hoffnung: Der Morgenstern
Die Drohnenvorführung in Texas erinnerte uns daran, dass Jesus Christus der Herr über das ganze Universum ist. In der Offenbarung 22,16 sagt er von sich selbst: „Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der helle Morgenstern.“
So wie die Lichter in der Nacht leuchteten, so soll die Hoffnung auf seine Wiederkunft in unseren Herzen brennen. Er ist der gute Hirte, der uns verspricht: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (Matthäus 28,20).
Alleluja! Die Frohe Botschaft ist wahr: Das Grab ist leer, der Herr ist wahrhaftig auferstanden! Lasst uns dieses Licht in die Welt tragen. Amen.
Deutsche unter 45 Jahren müssen längere Auslandsreisen melden.
(Foto: Forum)
Männer zwischen 17 und 45 Jahren benötigen für Auslandsreisen von mehr als drei Monaten eine Genehmigung der Bundeswehr. Das Verteidigungsministerium bestätigte damit Informationen, die die Frankfurter Rundschau bereits am Samstag veröffentlicht hatte.
Ein Sprecher des Ministeriums erklärte, dass „solange der Dienst in der Bundeswehr freiwillig bleibt, die Erlaubnis als erteilt gilt“. Die neue Verpflichtung ergibt sich aus dem Wehrpflichtgesetz, doch wie deutsche Medien berichten, war den meisten Beteiligten dies nicht bekannt.
Das Gesetz zur Modernisierung der Wehrpflicht in Deutschland trat am 1. Januar 2026 in Kraft. Das neue Gesetz schreibt die Wehrpflicht für junge Männer des Jahrgangs 2008 vor. Die Bundeswehr plant, Freiwillige zu rekrutieren, um die Stärke der Streitkräfte um 80.000 – von 180.000 Männern und Frauen auf 260.000 aktive Soldaten – zu erhöhen.
„Laut Gesetz müssen Männer ab 17 Jahren für Auslandsaufenthalte von mehr als drei Monaten die vorherige Zustimmung des zuständigen Karriereplanungszentrums der Bundeswehr einholen“, so ein Sprecher des Ministeriums. Diese Verpflichtung entfällt mit 45 Jahren.
Die Zahlen sprechen für sich — und sie sind erschreckend.
Deutschland hat ein langfristiges Modernisierungsprogramm bis 2041 im Wert von **350 Milliarden Euro** angekündigt — das umfangreichste Militärinvestitionsprogramm seit dem Kalten Krieg. Der langfristige Plan sieht die Beschaffung von mehreren Hundert modernisierten Leopard-2-Panzern vor, um Deutschland als **grösste Panzermacht Europas** zu erhalten. Zusätzlich plant Deutschland bis zu **5.000 Boxer-Schützenpanzer** in verschiedenen Konfigurationen zu beschaffen. Die Bundeswehr plant zudem die Beschaffung von **400 Tomahawk-Marschflugkörpern mit einer Reichweite von über 2.000 Kilometern** — Raketen, die tief ins russische Kernland reichen können. Die Entfernung von Berlin nach Moskau beträgt rund 1.600 Kilometer.
Das ist keine defensive Grundausstattung mehr. Das sind offensive Fähigkeiten von historischer Tragweite.
Ein historisches Déjà-vu, das nicht ignoriert werden darf
Weniger als zehn Jahre nach dem verheerendsten europäischen Krieg, der von einem illegal aufgerüsteten Deutschland ausgelöst wurde, mussten die NATO-Länder in den 1950er Jahren die Wiederbewaffnung Westdeutschlands durchsetzen. Man hat es also schon einmal erlebt: Kaum war die Tinte der Kapitulation getrocknet, begann die Diskussion über eine neue deutsche Armee.
Es ist eine bittere Ironie der Geschichte: Ausgerechnet Deutschland, das zwei verheerende Weltkriege vom Zaun gebrochen hat, scheint seine historische Verantwortung vergessen zu haben.
Deutschland trägt aufgrund seiner Geschichte eine besondere Verantwortung für den Frieden in Europa. Diese Verantwortung wird jedoch sträflich vernachlässigt. Statt als Brückenbauer zu fungieren, positioniert sich die Bundesrepublik zunehmend als militärische Speerspitze.
Der zentrale Widerspruch liegt in der Spannung zwischen der wachsenden Bereitschaft zur militärischen Stärkung Deutschlands und dem mangelnden historischen Gewissen im Umgang mit der eigenen Vergangenheit. Diese Forderung nach militärischer Stärke steht im direkten Gegensatz zu den Lehren aus einer Geschichte, in der Deutschland den Völkern Europas, bseonders Polen, welche am 1. September 1939 angegriffen wurde und bis 1945 unter der Deutschen Okkupation schlimmster Art blieb – mit der deutschen Konzentrationslager auf dem polnischen Gebiet – unermessliches Leid zufügte. Die Zerstörung Polens wurde bis heute nicht entschädigt. Geplünderten Goldanlagen, Kunstwerke usw. wurden bis heute auch nicht zurückgegeben.
Das Volk wird auf Krieg vorbereitet
Besonders beunruhigend: Der Innenminister hat vorgeschlagen, dass Schulen junge Menschen auf mögliche Kriegsbedingungen vorbereiten sollen. Auf der kommenden Konferenz der Innenminister soll „Krisenvorsorge“ in den Schulalltag integriert werden.
Das Wehrpflichtgesetz, das seit dem 1. Januar 2026 gilt, verpflichtet Männer zwischen 17 und 45 Jahren, Auslandsreisen von mehr als drei Monaten zu melden. Kritiker warnen vor einer Militarisierung der Gesellschaft und wachsendem Autoritarismus im Innern. Sie fordern eine stärkere Orientierung an Friedenspolitik und Diplomatie.
Das Geld für Rüstung fehlt anderswo
Das Geld fehlt für wichtige öffentliche Aufgaben — wie soziale Sicherheit, Bildung, Wohnen, Gesundheitsversorgung und Klimaschutz. Gerade hier aber muss investiert werden, um zukünftigen Gefahren zu begegnen.
Was die Geschichte uns lehrt
Die Frage, die sich aufdrängt: Haben wir nichts aus der Geschichte gelernt? Die beiden Weltkriege haben gezeigt, wohin Militarismus und Großmachtstreben führen können. Deutschland sollte seine Energie darauf verwenden, Frieden zu stiften, anstatt neue Konflikte zu schüren. Statt internationale Sicherheit auf das Militärische zu reduzieren, braucht es eine Friedenspolitik, die die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Eine Politik der kollektiven Sicherheit setzt auf Diplomatie, Abrüstungsabkommen und zivile Aufbauprogramme — statt auf Abschreckung. **Frieden lässt sich nicht durch Aufrüstung sichern.**
„Die Mahnung der Geschichte sollte uns Warnung genug sein.“
Ein historisches Kreuz in Warschau /Polen ist niedergebrannt! Es stand in Verbindung mit Johannes Paul II.
(Webphoto)
In Warschau wurde ein historisches Kreuz verbrannt. Johannes Paul II. hatte zuvor die erste Heilige Messe in Polen gefeiert. Dies geschah am 2. Juni 1979. Das Kreuz befand sich im Stadtteil Mokotów in der Rzymkowskiego-Strasse.
Hauptmann Łukasz Zagdański von der städtischen Feuerwehr sagte, dass die Feuerwehrleute gegen 15:30 Uhr eine Meldung über den Brand erhalten hätten.
„ Fünf Einsatzkräfte der staatlichen Feuerwehr waren vor Ort. Derzeit wird das Metalldach entfernt, und das Kreuz wird aufgrund seiner Instabilität wahrscheinlich vollständig abgerissen werden “, sagte der Feuerwehrmann.
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Webphoto
Das Kreuz steht vor der Pfarrkirche St. Maximilian Maria Kolbe in der Rzymowskiego-Strasse 35. Es wurde dort nach der Weihe der Kirche im Jahr 1999 aufgestellt. Es handelt sich um eine Metallkonstruktion, die mit Holz und Blech verkleidet ist.
Die Messe zu Ehren des heiligen Johannes Paul II. wurde auf dem damaligen Siegesplatz gefeiert. Heute heißt er Marschall-Józef-Piłsudski-Platz.
Es handelte sich vermutlich um Selbstentzündung. Unter dem Kreuz standen Kerzen. Gestern wurden zahlreiche neue Kerzen zum Gedenken an den Todestag von Johannes Paul II. hinzugefügt.
Die Gemeindeverwaltung teilte mit, dass die Metallkonstruktion des Kreuzes unbeschädigt sei. Das Kreuz wird wiederaufgebaut.
Wie ein Berichterstatter Paweł Chmielewski anmerkte, kann dieses Feuer als letztes Andenken betrachtet werden.
„Das historische Kreuz aus der Messe von Johannes Paul II. im Jahr 1979 ist verbrannt. Kein Wunder. Polen im Jahr 2026 verrät das Evangelium in vielerlei Hinsicht“, sagte er.
„Die Regierung arbeitet an der Einführung von Abschriften für Scheinehen von LGBT-Paaren. Die brutale Tötung ungeborener Kinder wird gefördert, siehe den Fall von Felek aus Oleśnica. Der Staat finanziert künstliche Befruchtung“, fügte er hinzu.
„Polen mit gleichgeschlechtlichen Beziehungen, legaler Abtreibung und künstlicher Befruchtung – das ist nicht das Land Christi. Es ist ein Land der Verleugnung und der Barbarei. Lasst uns dieses Feuer als letztes Mahnmal betrachten“, betonte er.
Am Karfreitag beginnt die Novene vor dem Fest der Barmherzigkeit. Jesus bat Schwester Faustyna, sich durch diese Novene (neun Tage lang den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes zu beten) auf das Fest vorzubereiten.
Im Zusammenhang mit der Heiligsprechung der Schwester Faustyna Kowalska (1905 – 1938), die als „Apostelin der Barmherzigkeit Gottes“ bezeichnet wird und heute zu den bekanntesten heiligen unserer Zeit gehört, legte der hl. Papst Johannes Paul II. am 30. April 2000 für die Katholische Kirche fest, dass am ersten Sonntag nach Ostern der Barmherzigkeitssonntag gefeiert werden soll.
Am Karfreitag beginnt die Novene vor dem Fest der Barmherzigkeit. Jesus bat Schwester Faustyna, sich durch diese Novene (neun Tage lang den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes zu beten) auf das Fest vorzubereiten, in dem wir Gott im Geheimnis seiner Barmherzigkeit verehren. Über diese Novene sagte Jesus, dass man alles erbitten kann, wenn es mit dem Willen Gottes übereinstimmt – also für uns auf Erden und in Ewigkeit gut ist.
Erster Tag
Jesus: „Heute führe mir die ganze Menschheit zu, besonders alle Sünder, und tauche sie ein in den Ozean meiner Barmherzigkeit. Damit verringerst du meine bittere Trauer um die verlorenen Seelen.“
Beten wir durch die Fürbitte der «Mutter der Barmherzigkeit» um Erbarmen für die ganze Menschheit, besonders für die Sünder.
Barmherziger Jesus, der du voller Erbarmen und Verzeihen bist, schau nicht auf unsere Sünden, sondern auf unser Vertrauen, das wir in deine unendliche Güte setzen. Nimm uns auf in dein mitleidvollstes Herz. Darum bitten wir dich durch die Liebe, die dich mit demVater und dem Heiligen Geist vereint.
Ewiger Vater, blicke in deiner unendlichen Barmherzigkeit auf die ganze Menschheit herab, besonders auf die armen Sünder. Erbarme dich unser durch das schmerzhafte Leiden deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, damit wir alle die Allmacht deiner Barmherzigkeit in Ewigkeit lobpreisen.
Amen.
Zweiter Tag
Jesus: „Heute führe mir alle Priester und Gottgeweihten zu; tauche sie ein in meine abgrundtiefe Barmherzigkeit. Sie gaben mir die Kraft, mein bitteres Leiden durchzustehen. Durch sie wird sich meine Barmherzigkeit über die ganze Menschheit ergießen.“
Beten wir für die Priester und Ordensleute, durch die Fürbitte der «Mutter der Kirche, der Vermittlerin aller Gnaden».
Barmherziger Jesus, von dir kommt alles Gute, wir bitten dich, vermehre die Gnaden in den Seelen der Priester und Ordensleute, damit sie ihre heilige Berufung tief erkennen und mit vertrauensvoller Hingabe die Werke deiner Barmherzigkeit vollbringen. Gib, daß sie die Seelen durch ihr Vorbild dem Vater der Barmherzigkeit zuführen und Ihn verherrlichen.
Himmlischer Vater, schau gütig auf deine Auserwählten und laß ihnen die Gnade deines Segens zukommen, damit sie durch die Verdienste deines Sohnes voll Eifer für das Heil der Menschen wirken und ihnen die Fülle deines Erbarmens erlangen. Amen.
Dritter Tag
Jesus: „Heute führe mir alle treuen und frommen Seelen zu; tauche sie ein in den Ozean meiner Barmherzigkeit. Diese Seelen stärkten mich auf meinem Leidensweg; sie waren der Tropfen Trost im Meer meiner Bitternis.“
Beten wir für jene, die treu am wahren Glauben festhalten, durch die Fürbitte Mariens, der «Hilfe der Christen».
Barmherziger Jesus, der du die Gnadenschätze deiner Barmherzigkeit im Übermaß allen Menschen schenken willst, wir flehen dich an, ermutige alle treuen Seelen mit der Gnade der Beharrlichkeit und entflamme sie mit deiner unfaßbaren Liebe zum Himmlischen Vater.
Gütiger Vater, schau volI Liebe auf die getreuen Seelen. Um des bitteren Leidens deines Sohnes willen laß sie erstarken in der Gnadenfülle des Heiligen Geistes, damit sie mit allen Engeln und Heiligen deine unendliche Barmherzigkeit in Ewigkeit lobpreisen. Amen.
Vierter Tag
Jesus: „Heute führe mir die Heiden zu und jene, die mich noch nicht kennen. Während meines bitteren Leidens habe ich auch ihrer gedacht, und ihr später Eifer tröstete mein Herz. Tauche sie ein in das Meer meiner Barmherzigkeit.“
Beten wir für die Heiden und Ungläubigen durch die Fürsprache der «Mutter aller Menschen».
Barmherziger Jesus, du bist das Licht der Welt, befreie alle, die dich noch nicht kennen, aus der Finsternis ihres Geistes und laß sie in deinem Herzen Ruhe und wahren Frieden finden. Mögen die Strahlen deiner Gnade sie erleuchten, daß auch sie die Herrlichkeit deiner Barmherzigkeit lobpreisen.
Ewiger Vater, blicke gnädig herab auf die Seelen der Heiden und Ungläubigen. Führe sie zur Erkenntnis der Wahrheit des Evangeliums deines Sohnes, damit sie die ewigen Freuden des Himmels erlangen und dein Erbarmen in Ewigkeit verherrlichen. Amen.
Fünfter Tag
Jesus: „Bringe mir heute die Seelen der Ketzer und Abtrünnigen; tauche sie ein in das Meer meiner Barmherzigkeit. Sie waren es, die meinen Leib und mein Herz in meinem bitteren Leiden zerfleischten. Kehren sie aber in den Schoß der Kirche zurück, so heilen sie meine Wunden und trösten mich in meinen Qualen.“
Beten wir für die vom Glauben Abgefallenen und die Irrenden im Vertrauen auf die machtvolle Fürbitte Mariens, der «Zuflucht der Sünder>>, der Überwinderin aller teuflischen Bosheit und Verkehrtheit.
Barmherziger Jesus, du bist die Güte selbst und versagst keinem das Licht deiner Gnade, wenn er es von dir erbittet. Nimm alle Ketzer, Abtrünnige und im Glauben Irrende auf in dein erbarmungsvolles Herz und führe sie in den Schoß der Kirche zurück, damit sie deine unergründliche Barmherzigkeit loben und preisen.
Unendlich heiliger Gott, ewiger Vater, hab‘ Erbarmen mit den untreu gewordenen und irrenden Seelen, die deine Gnaden mißbrauchen. Achte nicht auf ihre Bosheit um der Liebe und des bitteren Leidens deines Sohnes willen, der so innig um die Einheit seiner Kirche gebetet hat. Amen.
Sechster Tag
Jesus: „Bringe mir heute die sanftmütigen demütigen Seelen und die kleinen Kinder: tauche sie ein in meine Barmherzigkeit. Sie, die meinem Herzen am ähnlichsten sind, stärkten mich in meinen bitteren Todesqualen. Über sie gieße ich Ströme von Gnaden aus, denn nur demütige Seelen, in die ich mein Vertrauen setze, können meine Gaben empfangen.“
Beten wir für die sanftmütigen Seelen, die kindlich vertrauen, und für die Kinder durch die Fürbitte unserer himmlischen Mutter, der demütigsten «Magd des Herrn», die Gott zur Königin des Himmels und der Erde erhoben hat.
Barmherziger Jesus, Du hast gesagt: «Lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und demütig von Herzen» (Mt 11,29). Wir bitten dich, ziehe die Kleinen und jene Seelen, die wie sie sanftmütig und demütig geworden sind, an dein heiligstes Herz. Mögen sie dich wie duftende Blumen vor deinem göttlichen Thron erfreuen. Bewahre sie in deinem Herzen zum Lobpreis deiner barmherzigen Liebe.
Vater des Erbarmens und Gott allen Trostes“ (2 Kor 1,3), blicke in Gnaden hernieder auf diese dir wohlgefälligen Seelen, die dem Herzen deines Sohnes ähnlich sind; um ihrer willen segne die ganze Welt, damit alle deine unermeßliche Barmherzigkeit lobpreisen. Amen.
Siebter Tag
Jesus: „Bringe mir heute die Seelen, die meine Barmherzigkeit ganz besonders verehren und verherrlichen. Diese Seelen nehmen am meisten Anteil an meinem Leiden und dringen am tiefsten ein in meinen Geist. AIs lebendige Abbilder meines erbarmungsvollen Herzens werden sie im künftigen Leben in einzigartigem Glanz erstrahlen; keine wird dem Feuer der Hölle verfallen. In der Todesstunde werde ich ihnen allen beistehen.“
Beten wir für jene, die Gottes Barmherzigkeit besonders verehren und verherrlichen durch die Fürbitte der «Mutter der Barmherzigkeit».
Gütiger Jesus, dein Herz strömt über von erbarmender Liebe; laß alle Apostel deiner Barmherzigkeit geborgen sein in deinem Schutz. Stärke ihr Vertrauen auf deine allmächtige Hilfe in allen Leiden und Prüfungen, die sie auf sich nehmen, um vereint mit dir unaufhörlich Gnade und Barmherzigkeit für die ganze Menschheit vom Himmlischen Vater zu erwirken. Gib, daß sie in ihrem Eifer nie erlahmen. In ihrer Todesstunde sei ihnen nicht Richter, sondern barmherziger Erlöser.
Ewiger Vater, schau gnädig auf die Seelen, die deine unerforschliche Barmherzigkeit besonders verehren und verherrlichen. In der treuen Nachfolge deines Sohnes bemühen sie sich voll Hingabe, Zeugen deines Erbarmens zu sein. Entflamme sie mit immer größerer Liebe und schenke ihnen ein grenzenloses Vertrauen auf deine Güte, damit sie die Verheißung des Erlösers erlangen, im Leben besonders aber in der Todesstunde den Schutz deiner Barmherzigkeit zu erfahren. Amen.
Achter Tag
Jesus: „Heute führe mir die Seelen im Fegfeuer zu und versenke sie in den Abgrund meiner Barmherziglzeit, damit die Ströme meines Blutes ihre Leiden lindern. Diese Seelen werden von mir sehr geliebt, während sie meiner Gerechtigkeit Genugtuung leisten. lhr könnt ihnen Linderung verschaffen aus den Schätzen der Kirche, durch Ablässe, Gebete und Opfer der Wiedergutmachung. O wüßtet ihr um ihre Qualen, ihr würdet nicht aufhören, für sie zu beten und zu opfern, um ihre Schuld an meine Gerechtigkeit abzutragen.“
Beten wir für die Armen Seelen im Fegfeuer durch die Fürbitte der «Trösterin der Betrübten», die unablässig für sie am Throne Gottes eintritt.
Barmherziger Heiland, du hast gesagt: «Seid barmherzig, wie mein Vater barmherzig ist» (Lk 6,36), wir bitten dich, erbarme dich der Seelen im Fegfeuer. Laß die Ströme deines kostbaren Blutes und Wassers, die aus deinem Herzen hervorgegangen sind, die Glut ihres reinigenden Feuers löschen, damit das unermeßliche Leid dieser Seelen sich in erlösende Freude wandle und sie in Ewigkeit die Macht deiner Barmherzigkeit preisen.
Barmherziger Vater, schau in deiner unendlichen Liebe auf die Seelen im Reinigungsort. Um des bitteren Leidens deines Sohnes willen, durch sein Blut und seine Wunden erweise ihnen die Fülle deines Erbarmens. Amen.
Neunter Tag
Jesus: „Bringe mir heute die lauen Seelen und tauche sie ein in das Meer meiner Barmherzigkeit. Diese Seelen verwunden mein Herz am schmerzlichsten. Vor ihnen empfand meine Seele am meisten Abscheu im Ölgarten, und sie entrissen mir die Klage: «Vater, laß diesen Kelch an mir vorübergehen! Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe» (Lk 22,42). Für sie ist meine Barmherzigkeit die letzte Rettung.“
Beten wir für die lauen Seelen und empfehlen wir sie der besonderen Fürsprache Mariens, der «Zuflucht der Sünder».
Gütigster Jesus, in deinem erlösenden Leiden umfängst du alle Seelen; birg in deiner unendlichen Barmherzigkeit alle lauen, erkalteten Seelen in deinem gemarterten Herzen und erwärme sie am Feuer deiner göttlichen Liebe. Beseele sie mit neuem Eifer, dir zu dienen und aus deinen unendlichen Verdiensten ihr ewiges Heil zu erlangen.
Ewiger Vater, schau voll Erbarmen auf die lauen Seelen, die dem Herzen deines Sohnes unermeßlichen Schmerz zufügen. Zeige dich durch sein heiliges Leiden und Sterben versöhnt, das er im heiligen Meßopfer auf unseren Altären unaufhörlich gegenwärtigsetzt, und schenke ihnen die Gnade der Bekehrung, damit sie deine göttliche Barmherzigkeit jetzt und dereinst im Himmel dankbar loben und preisen. Amen.
Barmherzigkeitsrosenkranz
Am Anfang (auf den ersten drei Perlen):
Vater unser… Gegrüsset seist du Maria… Ich glaube an Gott…
Auf den grossen Perlen des Rosenkranzes:
„Ewiger Vater, ich opfere dir auf den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Deines über alles geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, zur Sühne für unserer Sünden und die Sünden der ganzen Welt.“
Auf den kleinen Perlen zehnmal:
„Durch sein schmerzhaftes Leiden habe Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt.“
Verfassungsgericht stoppt Konkordat-Vertrag mit Vatikan
In Tschechien hat das Verfassungsgericht ein lange verhandeltes Abkommen zwischen Staat und katholischer Kirche gestoppt.
Das tschechische Parlament (Archivbild))
Das Parlament hatte dem sogenannten Konkordat bereits zugestimmt. Dem Urteil zufolge verstößt allerdings die Verankerung des Beichtgeheimnisses im Vertragstext gegen die staatliche Neutralität und gegen das Diskriminierungsverbot. Das Verfassungsgericht forderte außerdem, dass die kirchlichen Archive zugänglich gemacht werden. Sie seien eine wichtige Quelle für die Geschichtsschreibung und Teil des kulturellen Erbes des Landes.
In Tschechien hat die katholische Kirche in den letzten Jahrzehnten massiv an Mitgliedern verloren. Bei der letzten Volkszählung 2021 bekannten sich von den gut 10 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern knapp 750.000 zum katholischen Glauben. Drei Jahrzehnte vorher waren es mehr als vier Millionen.
Alte Geschichte wird neu belebt Johannes Nepomuk ist ein Heiliger, welcher dem tschechischen Volk am Magen brennt. Im Herzen Prags, auf der Karlsbrücke, wacht eine vertraute Gestalt über die Wasser der Moldau. Es handelt sich um den heiligen Johannes Nepomuk, eine der am meisten verehrten religiösen Figuren Mitteleuropas. Priester, Jurist und Märtyrer – im Laufe der Jahrhunderte wurde er zum Symbol für die Treue zum Beichtgeheimnis, für priesterliche Loyalität und den Widerstand gegen politische Macht, wenn diese die Rechte der Seele bedroht.
Das Fest am 12. April ist eng mit dem Ostergeheimnis verbunden. Während Ostern Christi Sieg über Sünde und Tod feiert, betont der Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit die Gabe, die durch diesen Sieg ermöglicht wird – Gottes grenzenlose Barmherzigkeit, die allen Menschen zugänglich ist.
Jedes Jahr am Sonntag nach Ostern (dem achten Tag der Osteroktav) feiert die Kirche den Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit, ein Fest, das Christi grenzenlose Liebe und Vergebung betont.Verwurzelt in der kirchlichen Betrachtung der Auferstehung, lädt dieses Fest die Gläubigen ein, Jesus tiefer zu vertrauen und seine Barmherzigkeit an andere weiterzugeben. Gefördert durch die Offenbarungen der heiligen Faustina Kowalska und verbreitet von den Marianern der Unbefleckten Empfängnis, ist der Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit eine kraftvolle Erinnerung an Gottes unendliche Liebe und sein Mitgefühl.
Christi Sieg. Die Einführung des Sonntags der Göttlichen Barmherzigkeit als allgemeines Fest der katholischen Kirche wurde von Papst Johannes Paul II. im Heiligen Jahr 2000 anlässlich der Heiligsprechung der heiligen Faustina verkündet. Der Grund für seine Einführung liegt jedoch in den 1930er Jahren, als die heilige Faustina besondere Offenbarungen von Jesus berichtete.Inihrem Tagebuch
Ausserordentliche Gnaden:
Die Botschaft der Göttlichen Barmherzigkeit spricht direkt zum menschlichen Herzen. In einer Welt, die oft von Spaltung, Schuld und Mutlosigkeit geprägt ist, erinnert dieses Fest die Gläubigen daran, dass Gottes Barmherzigkeit grösser ist als jede Sünde oder jedes Versagen. Im Mittelpunkt dieser Verehrung steht das Vertrauen auf Jesus und der Aufruf, anderen Barmherzigkeit zu erweisen.Der Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit stärkt die Hoffnung, besonders bei jenen, die mit Gefühlen der Unwürdigkeit oder Zweifeln an Gottes Vergebung kämpfen. Jesus sagte zur heiligen Faustina: „Je größer der Sünder, desto größer sein Anspruch auf Meine Barmherzigkeit“ (Tagebuch, 723). Diese Botschaft verharmlost die Sünde nicht, sondern offenbart Gottes Wunsch, diejenigen zu heilen und wiederherzustellen, die sich ihm zuwenden. Das Fest stärkt auch den christlichen Auftrag. Die Erfahrung von Gottes Barmherzigkeit verändert Herzen und ermutigt Gläubige, im Alltag Mitgefühl zu leben. Die Verehrung der Göttlichen Barmherzigkeit geht über die persönliche Spiritualität hinaus und ruft die Menschen dazu auf, Barmherzigkeit durch Güte, Vergebung und Dienst am Nächsten zu zeigen. Es gibt verschiedene, sinnvolle Möglichkeiten, den Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit zu begehen. Die Vorbereitung durch Gebet und Beichte (die vor dem eigentlichen Festtag stattfinden kann) ist unerlässlich. Viele Menschen nehmen an der Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit teil, die am Karfreitag beginnt und am Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit endet. Diese Novene lädt zur Besinnung auf das Leiden Christi ein und hilft, unser Herz auf den Empfang seiner Barmherzigkeit vorzubereiten. Die Teilnahme an der Heiligen Messe und der Empfang der Heiligen Kommunion am Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit sind zentral für die Feier. Die Begegnung mit der Eucharistie in aufrichtiger Reue und Vertrauen öffnet die Seele für die Gnaden, die Jesus durch die Offenbarungen an die heilige Faustina verheissen hat. Das Gebet des Rosenkranzes zur Göttlichen Barmherzigkeit ist eine weitere kraftvolle Andacht, die mit dem Fest verbunden ist. Dieser Rosenkranz konzentriert sich darauf, Christi Opfer dem Vater darzubringen und um Barmherzigkeit für die ganze Welt zu bitten. Viele Gruppen halten ausserdem besondere Gebetsstunden, eucharistische Anbetung oder ein gemeinsames Rosenkranzgebet um 15:00 Uhr ab, die sogenannte Stunde der Großen Barmherzigkeit, die an den Moment des Todes Jesu am Kreuz erinnert.Letztlich ist der Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit mehr als ein einzelner Andachtstag; er ist ein Aufruf zu einer lebenslangen, auf Vertrauen gegründeten Beziehung mit Christus. Durch die der heiligen Faustina anvertraute Botschaft erinnert die Kirche die Gläubigen daran, dass Gottes Barmherzigkeit unerschöpflich ist. Indem Christen dieses Fest in aufrichtigem Glauben feiern, öffnen sie ihre Herzen für die heilende Gnade und werden zu Werkzeugen der Barmherzigkeit in der Welt.
*Göttliche Barmherzigkeit in meiner Seele * hielt die heilige Faustina Christi Bitte fest, den Sonntag nach Ostern zum Fest der Barmherzigkeit zu erklären.Dieses Fest ist eng mit dem Ostergeheimnis verbunden. Während Ostern Christi Sieg über Sünde und Tod feiert, betont der Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit die Gabe, die durch diesen Sieg möglich wird – Gottes grenzenlose Barmherzigkeit, die allen Menschen zugänglich ist. Jesus sagte zur heiligen Faustina: „An diesem Tag öffnen sich die tiefsten Quellen Meiner zärtlichen Barmherzigkeit. Ich ergieße einen ganzen Ozean von Gnaden über die Seelen, die sich der Quelle Meiner Barmherzigkeit nähern“ (Tagebuch, 699)
Wir laden Sie herzlich ein, sich gemeinsam – virtuell und im Geiste – auf den Sonntag der Barmherzigkeit vorzubereiten. Ab morgen Karfreitag, beginnt die Novene der Göttlichen Barmherzigkeit.
Das Oberhaus blockiert einen verheerenden Gesetzentwurf.
(Foto: newseck.ch)
Grossbritannien wird kein Gesetz zur Tötung von Menschen auf deren Wunsch verabschieden. Ein Gesetzentwurf, der von der katholischen Kirche scharf kritisiert wurde, scheiterte im Oberhaus.
Sterbehilfe gewinnt in vielen Ländern weltweit zunehmend an Bedeutung. Vor wenigen Tagen sorgte der Fall der 25-jährigen Spanierin Noelia Castillo Ramos für großes Aufsehen in den Medien. Die Frau war vergewaltigt worden und nach einem Selbstmordversuch querschnittsgelähmt. Anstatt ihr zu helfen, wurde sie vom Staat getötet: Spanische und EU-Gerichte billigten die Sterbehilfe für das Gewaltopfer.
In Grossbritannien begann der Kampf um die Sterbehilfe im Jahr 2024. Damals brachte die linke Politikerin Kim Leadbeater einen Gesetzentwurf ins Parlament ein. Ihr Vorschlag wurde im Juni 2025 vom Unterhaus verabschiedet. Im Oberhaus wurden jedoch sage und schreibe 1.200 Änderungsanträge eingebracht. Kritiker argumentierten, der Gesetzentwurf biete keinen wirksamen Schutz vor erzwungener Sterbehilfe und könne zu zahlreichen psychischen Problemen führen. Aufgrund der vielen Änderungsanträge scheiterte der Gesetzentwurf. Es ist unklar, ob ein neuer Gesetzentwurf ausgearbeitet wird.
Die britische Organisation „Dignity in Dying“ setzt sich für die Legalisierung der Sterbehilfe (angeblich freiwillig) ein. Gemeinsam mit einer Partnerorganisation erhält sie dafür Fördermittel. Trotzdem hegen viele Briten Vorbehalte gegen die Legalisierung der Sterbehilfe. Viele Ärzte beispielsweise lehnen sie ab; ihre Meinungen hatten vermutlich maßgeblichen Einfluss auf das Schicksal des Gesetzesentwurfs im Oberhaus.
Kürzlich scheiterte ein ähnlicher Gesetzentwurf in Schottland; er wurde dank einer parteiübergreifenden Einigung abgelehnt.
Leider steht Großbritannien in anderen Bereichen nicht so gut da. Das Oberhaus hat kürzlich eine Gesetzesänderung gebilligt, die die Tötung ungeborener Kinder bis zum Zeitpunkt der Geburt entkriminalisiert.
Man sollte nicht vergessen, dass die Tötung ungeborener Kinder in Großbritannien bereits 1967 legalisiert wurde, lange vor den Vereinigten Staaten.